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München –

Unbeachtet von der gleichgeschalteten Regimepresse inklusive Staatssender und vor allem unbemerkt von der staatlichen geduldeten und gelenkten Schlägertruppe Antifa fand am Wochenende in München auf dem Odeon-Platz vor der Theatinerkirche eine Demonstration gegen den Synodalen Weg und den linkspolitischen Weg der katholischen Staatskirche und ihren obersten Repräsentanten Kardinal Marx statt.

Ausrichter der Gebetskundgebung, an der 130 Gläubige teilnahmen, war die katholische Laien-Organisation Acies Ordinata.

Zu ihren Forderungen zählte unter anderen die Abschaffung der Kirchensteuer und ein Ausstieg der Kirche aus ihrer Rolle als linksorientierte Hilfsorganisation im Sinne der NGO.

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Ähnliches ist auch bei kath.net zu lesen, das eine Stellungnahme von Alexander Tschugguel (St. Bonifatius Institut) veröffentlichte. In der Presserklärung heißt es unter anderem:

 „Die Kirche darf niemals eine NGO werden. Die Kirchen und Pfarreien müssen hinausgehen auf die Straßen, sonst werden wir zu einer NGO“. Das sagte Papst Franziskus 2013 den Jugendlichen am Weltjugendtag in Rio de Janeiro – in der berühmten Rede, in der er zugleich uns junge Katholiken dazu aufrief, „Wirbel zu machen“.

Die auf der Amazonas-Synode besprochenen Vorhaben scheinen Teil der Strategie zu sein, die verhindern soll, dass die Kirche zu einer NGO wird.

NGOs werden allgemein als große, international tätige und meist politisch links stehende Vereine wie Greenpeace, Amnesty International, Open Society, Gaia-Amazonas Foundation oder o.ä. definiert,

die sich für eine linksliberale Interpretation der Menschenrechte, möglichst ungehinderte Massenmigration oder den Kampf gegen den sogenannten menschengemachten Klimawandel einsetzen.

Es ist heute schwer zu sagen, inwieweit 2013 eine Entwicklung in der Kirche absehbar war, die diese den genannten Organisationen angenähert hätte. Wenn sich man allerdings das starke politische Engagement des Heiligen Stuhls seit der Veröffentlichung der Enzyklika „Laudato Si“ ansieht, kommt man zu dem Schluss, dass sich die Kirche seit 2013 den linken NGOs eher angenähert als sich von ihnen distanziert hat.

Seit der Amazonas-Synode hört man immer öfter über eine „Neue Kirche“ mit einem „amazonischen Gesicht“…

Auch in Fragen des Umgangs mit Zuwanderungsströmen aus Afrika und Asien vertritt Papst Franziskus Positionen, die denen der NGOs (und auch der Regierung Merkel und der deutschen Bischofskonferenz) viel näher sind als die Positionen seiner Vorgänger.

Somit bleibt die Frage offen, was er gemeint haben könnte, als er sagte, die Kirche dürfe keine NGO werden.

Die Priorität der Kirche mit „amazonischem Gesicht“ scheint zu sein,

  • das linksgrüne Verständnis von Klimapolitik zu propagieren,

  • heidnische Praktiken aus Südamerika zu glorifizieren,

  • vor allem aber nicht wirklich zu missionieren …

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So schließt sich der Kreis:

Innerhalb der katholischen Kirche bildet sich ein Bündnis von wertkonservativen Rebellen, die sowohl gegen den Synodalen Weg als auch gegen den linksgrünen islamophilen Staatskirchenkurs Front macht.

Wie schon im letzten Jahrhundert während der NS-Diktatur ist diese „bekennende Kirche“ bereits so von linksfaschistischen Elementen bedrängt, dass sie sich gar nicht mehr auf ihr demokratisches Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit berufen kann, und es daher vorzieht eine Geheimdemo zu veranstalten, die erst dann publik wird, wenn sie vorbei ist.

Hier zeigt sich bereits die hässliche Fratze der Diktatur.

Dass diese Demo ausgerechnet in der Stadt stattfindet, in der Hitler in den 20ziger Jahren seinen Durchbruch erzielte, hat Symbolcharakter, ebenso wie die unlängst veröffentlichte Nachricht, dass die einzige Oppositionspartei Bayerns, die AFD, nicht genügend Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 hat, weil diese -wie in der NS-Zeit- von den neuen Faschisten massiv bedroht werden.

(KL)

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Quelle:

Siehe dazu auch:

Michael Matt/RTV joins the Catholic "clans" in Munich, Germany, where Archbishop Carlo Maria Viganò made a surprise appearance to stand with traditional Catholic resistance to the German Bishops' attempt to implement the errors of the Amazon Synod throughout the whole Church.

This Acies Ordinata event was not about numbers, by the way. It was done by personal invite to journalists and representatives of Catholic action groups around the world.

The event was held within a stone's throw of Cardinal Marx's residence and was in direct resistance to his agenda. If this event had been advertised beforehand, there is a very good chance it would have been blocked. The press were there.

Archbishop Viganò was there. The statement was loud and clear and we thank God for the success of this event and for the strategic brilliance of its anonymous organizers, who clearly are not looking for "likes", large numbers or personal recognition.

Where this group is concerned, this is war -- and they just fired the first shot.

God Save Archbishop Viganò

 

The following address was given by His Eminence Raymond Cardinal Burke on 19 May 2017 at the fourth annual Rome Life Forum, which is organized by Voice of the Family.

 

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In einer anschließend Pressekonferenz übten einige katholische Laienvertreter heftige Kritik am Kirchenkurs in Deutschland. kath.net dokumentiert die Stellungnnahme von Alexander Tschugguel (St. Bonifatius Institut) im WORTLAUT:

Alexander Tschugguel - Die Kirche als NGO - Statement

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Man hat den Eindruck, dass das Amazonasgebiet quasi als Versuchslabor liberal-modernistischer Katholiken im Westen, insbesondere in Deutschland, dienen soll. Man fragt sich, ob hinter dem neuen Lächeln der Kirche mit dem „amazonischen“ Gesicht nicht einfach das alte Gesicht der deutschen Bischofskonferenz steckt.

Die Lösung für die Krise der Kirche in Deutschland, Österreich, Südamerika und der ganzen Welt ist theoretisch viel einfacher, in der Praxis aber viel schwieriger als die Abschaffung des Zölibats und die Einführung des Frauenpriestertums. Viel einfacher, weil sie schlichtweg darin besteht, dem Auftrag Christi und der Tradition der Kirche treu zu bleiben, viel schwieriger, weil sie von jedem einzelnen Katholiken erfordert, persönliche Opfer zu erbringen und sich den Irrtümern des Zeitgeists zu widersetzen.

Die Kirche hat in ihrer zweitausendjährigen Geschichte vielen Anfechtungen widerstehen und viele Krisen und Abweichungen vom richtigen Weg durchmachen müssen. Sie hat sich immer nur aus einer Rückkehr zur wahren Lehre wieder erneuert und das wird auch diesmal so sein. Wir sind diejenigen, die jetzt entscheiden müssen, wie viele Irrwege sie noch durchmachen muss, wieviel noch zerstört werden muss, bevor wir wieder auf den Weg der Lehre und der Tradition zurückfinden.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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