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Grünen-Chef Robert Habeck bestätigte nach der Wahl Thomas Kemmerichs zum neuen Ministerpräsidenten Thüringens einmal öfter die Berechtigung jenes Argwohns, den Informierte seiner Verbundenheit demokratischen Regeln gegenüber pflegen.

Habeck gab dem Sender „phoenix“ ein Interview, das erneut alle Alarmglocken schrillen läßt.

von Max Erdinger

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Zunächst einmal redet der Obergrüne von einer „Brandmauer“, die mit der Wahl Kemmerichs eingerissen worden sei, einer „Brandmauer“ zwischen der AfD und den Altparteien, errichtet von den Altparteien, die Vertreter einer demokratisch gewählten neuen Partei systematisch ausgrenzen und dadurch dokumentieren, wofür sie den Wähler selbst halten: Für ihr Mündel.

Im Wort „Mündel“ steckt die Bevormundung durch den Vormund.

Das ist der Ruf, den sich Grüne seit Jahrzehnten redlich erarbeitet haben:

Daß aus ihren Reihen keine Volksvertreter kommen, sondern Volksbevormunder. Aktuell wäre also Robert Habeck oberster grüner Volksbevormunder.

Bei „Phoenix“ wurde er aber unter der Voraussetzung interviewt, daß er Demokrat sei.

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Wenn es hierzulande eine „Brandmauer“ zu errichten gilt,

dann eine gegen Grüne, SPD, Linkspartei und den linken Flügel der Union.

Deren Personal stellt nämlich tatsächlich eine akute Bedrohung für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit dar.

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