Dieser Frage geht Bestsellerautor Josef Kraus in seinem neuen Buch „Rausch der Dekadenz“ nach.
Denn während sich die USA und die europäischen Nationen einem Fest linker Ideologien und Wunschträume hingeben, drohen außenpolitisch neue und alte Gefahren.
Kann der Westen bestehen, wenn sein Fundament bröckelt?
„Das wichtigste Buch dieses Herbstes“ nennt Roland Tichy das Werk und interviewt den Autor.
Sind die Tage des Westens gezählt, ist er in seiner Vitalität erschöpft?
Europa und Nordamerika werden jedenfalls massiv von außen bedroht: politisch, wirtschaftlich, demographisch.
Die wohl größte Gefahr aber lauert im Inneren:
Geburtenschwund,
Bildungsmisere,
Konsumismus,
Milliardärssozialismus,
Weltrettungs-Moralismus,
Infantilismus,
schwindende Verteidigungsbereitschaft,
De-Industrialisierung, getrieben von einer schier suizidalen Sehnsucht nach dem eigenen Verschwinden aus der Geschichte.
Es ist ein »wokes«, anti-aufklärerisches Gebräu aus Ideologien bzw. Ersatzreligionen, das geradezu rauschhaft in eine dekadente Epoche hinzuführen droht.
Werden die freiheitlichen Demokratien fortbestehen?
Sicher nur durch die Besinnung auf die Werte und Prinzipen, die den Westen einst groß gemacht und die Welt bereichert haben. Notfalls auch, indem der Westen transatlantisch zu einer intellektuellen Festung wird.