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Der Selbstmord eines 68jährigen Rentners in Civitavecchia bei Rom, der beim „Bail-in” vier lokaler Sparkassen seine gesamten Ersparnisse verlor, hat die italienische Öffentlichkeit erschüttert und auf die rücksichtslosen Regeln für „Bankenabwicklung“ aufmerksam gemacht, die ab 1.1.2016 europäisches Recht sein werden ("bail-in"). Mehr als hunderttausend Kunden der vier Banken verloren ihre Ersparnisse, die sie auf Anraten der Banken in minderwertige Anleihen investiert hatten. Die Empörung war um so größer, als bekannt wurde, daß die großen Anleger und Aktionäre der Banken vorher gewarnt wurden und ihr Geld - in manchen Fällen Millionen - rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.

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Es wurde bekannt, daß die italienische Zentralbank sich den Forderungen der EZB widersetzt und es vorgezogen hätte, Gelder aus der Europäischen Einlagensicherung für einen Bail-Out in Anspruch zu nehmen. Gegen den Ausbau dieses Mechanismus gibt es vor allem in Deutschland heftigen Widerstand, weil natürlich primär deutsche Sparer und Steuerzahler die Zahlmeister sind. Der italienische Bail-in gibt einen Vorgeschmack auf die allgemeine Enteignung der Bürger, die die EU im Falle des kurz bevorstehenden neuen Finanzcrashs in petto hat.

Fazit: Es gibt weder eine Union noch eine europäische Idee in der EU, sie hat weder ein Konzept für die Lösung der Flüchtlingskrise noch verteidigt sie das Gemeinwohl der Bürger innerhalb der EU, und die einzigen Interessen, die sie (die EU, d. Red.) beschützt, sind die der Finanzoligarchie und des Wasserkopfs der EU-Bürokraten. Je schneller sich dieses Monstrum auflöst und die souveränen Nationalstaaten Europas durch die Einführung des Glass-Steagall-Trennbankengesetzes die Kasinowirtschaft beenden, die Realwirtschaft durch ein neues Kreditsystem wieder in Schwung bringen und mit Rußland und China an der Lösung existentieller Probleme zusammenarbeiten, desto besser."

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