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Prof. Richard Lindzen, emeritierter MIT Professor für atmosphärische Physik, hat eine sehr treffende Anmerkung gemacht, die unser Dilemma beschreibt:

Geh mal in den Vorraum einer Oper, eines Schauspielhauses, oder wo auch immer gepflegte Konversationen geführt werden. Dann frage mal wer den 2. Hauptsatz der Thermodynamik kennt. Für sog. Geisteswissenschaftler ist das das Äquivalent, wenn jemand sie fragt ob sie dies oder jenes von Goethe gelesen haben. Wer sich für gebildet hält, kennt zumindest mal seinen Goethe. Auf die Frage nach der Physik, weiß kaum einer die Antwort, schlimmer noch, die meisten halten es gar nicht für erstrebenswert es zu wissen.

Ersatzweise, weil das vielleicht zu schwierig war, fragt man: „kannst du Masse oder Beschleunigung definieren?“. Die äquivalente Frage für ‘Gebildete’ wäre: „Kannst du lesen?“. In diesem Sinne könnte man die Frage nach der Definition physikalischer Grundlagen als eine Frechheit betrachten. Man geht i.A. davon aus, dass jeder lesen kann. Man kann aber davon ausgehen, dass für 95% der Leute das Wissen über Physik nahe Null ist. Im Grunde sind wir, selbst als westliche Gesellschaft, und trotz intensiver Beschulung, auf dem Niveau von Steinzeitmenschen, wenn es um ganz grundlegendes Wissen über die Natur geht.

(sinngemäß von mir, aus seinem Vortrag, ins Deutsche übertragen)

Diese Ignoranz. Und ich würde auch sagen, der Stolz auf diese Ignoranz ist erbärmlich. Wer würde stolz verkünden, dass er nicht lesen kann? Es gibt aber haufenweise Leute, die stolz verkünden, dass sie von Mathe und Physik keine Ahnung haben und auch gar kein Interesse. Und diese Ignoranz befähigt alle möglichen Schaumschläger und Rattenfänger dieses ignorante Volk schamlos auszunutzen. So kann man den Leuten eine CO2 Steuer verkaufen, und die finden das auch noch gut. Genauso wie die katholischen Priester den Leuten den Ablasshandel schmackhaft machten, weil die ja nicht in der Bibel selbst lesen konnten

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