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Der Klimawahn, der über die veröffentlichte Meinung die westliche Gesellschaft erfaßt hat, bringt immer schockierendere Triebe hervor. Der postchristliche Mensch giert nach Sinn im Leben, ist aber ohne Christus nur imstande, mehr oder weniger Schlimmes hervorzubringen. Während organisierte Gruppen Ansätze zu einem Ökoterrorismus erkennen lassen und kleine Minderheiten sich „befugt“ fühlen, ihre Mitmenschen durch die Blockaden zu behindern, scheinen sich andere einen Wettlauf zu liefern, wer die abstruseste und grausamste Idee zur Dezimierung der Spezies Mensch entwickelt. Schrillen die Alarmglocken? Keineswegs.

Das Vorwarnsystem funktioniert nicht mehr, weil der öffentliche Diskurs in einer Medienblase stattfindet und die wirklichen Entscheidungen in kleinen Zirkeln erfolgen.

Die Forderung „Kinderlosigkeit für das Klima“ wird seit einigen Monaten propagiert. Keineswegs so neu ist die dahinterstehende Idee. Sie ist schon seit dem fatalen Jahr 1968 öffentlichkeitswirksam, als zu ihrer Verbreitung der Club of Rome gegründet und mit den nötigen finanziellen Mitteln und Kontakten ausgestattet wurde.

Der Club setzte sich zum Ziel, die Anti-Baby-Pille, seit 1960 auf dem Markt, durch eine Verhütungsmentalität zu verankern, da ihm der Rückgang der Geburtenrate viel zu langsam ging. Die Überbevölkerungsthesen finden seither in den Medien breiten Raum, denn es stehen mächtige Kreise dahinter – nur, die sieht man nicht.

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Zur Forderung erhobener Wahnsinn

Der Klimawahn führt, nicht wirklich verwunderlich, zu Irrsinnsforderungen.

Die Parole lautet:

„Keine Kinder für das Klima.“

Klimaaktivisten fordern den Verzicht auf Kinder fürs Klima. Und das, obwohl gerade Kinder durch die bildungsfeindlichen „Fridays for Future“ vor den Karren des Klimawahns gespannt werden. Die Klimahysteriker, wohlgemerkt nicht irgendwer, sondern die offizielle UNO- und EU-Agenda, haben in den Menschen bereits soviel Angst erzeugt, daß sich „gerade mehr Menschen dafür entscheiden, keine Kinder in die Welt zu setzen“, wie die Süddeutsche Zeitung im vergangenen März schrieb.

Wer glaubt, die Medien würden nur berichten, verkennt die Lage. Sie transportieren solche Ideen, und das nicht zufällig, ohne an dieser Stelle auf die Steuerungsmechanismen einzugehen.

Die Neue Zürcher Zeitung beispielsweise schrieb am 9. August:

„Weil sie um die Zukunft des Planeten fürchten, entscheiden sich immer mehr Frauen, auf eigene Kinder zu verzichten.“

Spätestens solche Meldungen müßten ein Fanal sein, innezuhalten, weil etwas grundlegend schiefläuft. Das geschieht aber nicht. Auch die nötigen global einsetzbaren „Botschafter“ für die neue Forderung der politischen Korrektheit finden sich problemlos: Im Juli verkündete die Sängerin Miley Cyrus den „Gebärstreik“. Sie plane, keine Kinder in die Welt zu setzen – „dem Klima zuliebe“.

Entsprechend lautet ein Motto der Klimagetriebenen „BirthStrike“, denn:

„Wer das Klima retten will, sollte weniger Kinder bekommen.“

So das Frauenmagazin Wienerin, über den „Protest junger Frauen gegen den Klimawandel“.

Allem liegt eine zutiefst menschenfeindliche Haltung zugrunde, die den Erhalt der Natur als höherwertig betrachtet als das Menschenleben – natürlich das der Anderen, nicht das eigene.

Ein vermeintlich hehres Ziel kaschiert niedrige Motive.

Grausamer Vorschlag

Die bisher grausamsten Vorschlag machte Magnus Söderlund, Professor an der Stockholm School of Economics, und das wohl nicht ganz zufällig für Marketing.

Während einer Fernsehsendung sagte er allen Ernstes, man solle die Toten essen, um das Klima zu retten.

Für die Klimarettung, was immer das auch sein sollte, wäre es gewissermaßen „Pflicht“ des Menschen auf die primitivste Stufe seiner Existenz zurückzufallen.

Tiefer als Kannibalismus kann der Mensch gar nicht fallen.

An die kannibalische Zeit des Menschen fehlt das Gedächtnis. Mit Abscheu wurde es für entlegene Urwald-Stämme zur Kenntnis genommen, aber ohne jede – auch historische – Projektion auf sich selbst. Näher ist noch die Stufe der Menschenopfer, die historisch weltweit in allen Völkern nachgewiesen werden kann. Christlich betrachtet heißt das: Der Mensch mußte sich nach dem Sündenfall erst wieder aus finstersten Tiefen aufrichten.

Dieses Aufrichten ist die Heilsgeschichte durch die Göttliche Gnade.
Das Christentum ist letztlich der Motor zur wahren und echten Zivilisation.

Im Umkehrschluß macht das deutlich, was die Forderung nach Rückfall in den Kannibalismus bedeutet.

Tatsächlich könnte, so der „ehrenwerte“ Professor, der Verzehr von Leichen anstelle von Fleisch und Gemüse die „ideale Lösung“ für das Umweltproblem sein,

denn dieser Verzehr könnte die Fleischproduktion der Landwirtschaft ersetzen, die maßgeblich für die globale Erwärmung verantwortlich sei. So jedenfalls die Meinung der Klimafanatiker.

Doch mit dem Söderlund-Vorschlag war noch nicht der Tiefpunkt erreicht.

Während einer Debatte über den Klimawandel in New York stand eine Unterstützerin – wohlgemerkt eine Frau –  der US-demokratischen Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez auf und sagte, daß die einzige Lösung für das Problem des „Klimawandels“ darin bestehe, „Kinder zu essen“, denn sie seien vor allem eines, „potentielle Umweltverschmutzer“.

Ocasio-Cortez wurde im November 2018 erstmals in das US-Repräsentantenhaus gewählt und gehört dem linksradikalen Flügel der Demokratischen Partei an, der sich als Vertretung des „Demokratischen Sozialismus“ versteht.

Und wieder einmal geht es gegen die Kinder.

Warum? Auch hier wie in der Abtreibungsfrage deshalb, weil Kinder schutz- und wehrlos sind.

Die Logik dieser offensichtlich geisteskranken Wortmeldung liegt darin, daß Stärkere den Schwächeren frißt – im wahrsten Sinn des Wortes. Das ist brutalster Sozialdarwinismus pur.

Die Frau begründete ihre Wahnidee wie folgt:

„Wir werden wegen der Klimakrise nicht mehr lange hier sein. Es sind nur noch wenige Monate! „

Täterin oder Fehlgeleitete?

Die Aussage beweist jedenfalls auf erschreckende Weise, wie verantwortungslos die aufwiegelnde Propaganda der Klima-Agenda ist.

Und siehe da, diese Frau in New York berief sich auf Söderlund, ging aber noch einen Schritt weiter:

„Ein schwedischer Professor sagte, wir könnten tote Menschen essen, aber das ist keine schnelle Lösung.“

Und an die Sozialistin Ocasio-Cortez gewandt:

„Ich denke, der Slogan ihrer nächsten Kampagne sollte also lauten: ‚Wir müssen anfangen, Kinder zu essen!‘ Wir haben nicht genug Zeit! Zu viel Umweltverschmutzung, also müssen wir Kinder loswerden! Das ist ein großes Problem. Wir müssen Kinder essen!“

Die Frau wurde nicht wegen evidenter Verwirrung und potentieller Bedrohung in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Und die Abgeordnete Ocasio-Cortez distanzierte sich nicht von ihr, sondern attackierte Vertreter des rechten Flügels der Demokratischen Partei,  die Kritik an der irren Vorrednerin übten.

Auf einen Trump-Tweet, der die Forderung als „wack job“ (verrückt) bezeichnete, antwortete die linke Politikerin, es sei besser „verrückt“ zu sein als ein „Verräter des eigenen Landes“, womit sie zwei völlig verschiedene Themen vermengte und keinerlei Einsicht erkennen ließ.

Die Wortmeldungen von Söderlund in Schweden und der Ocasio-Cortez-Unterstützerin in New York sind der brutale Beweis, wie menschenverachtend und brandgefährlich die Öko-Ideologie ist – von wegen Verfassungsfeindlichkeit.

Das Overton-Fenster

Die beiden Aussagen sind allerdings noch unter einem anderen Aspekt zu bedenken.

Laut dem Modell Overton-Fenster besteht der erste Schritt darin, ein Thema öffentlich zu diskutieren und „wissenschaftlichen“ Anspruch zu erheben (wie durch die Aussage des schwedischen Professors geschehen).

Die Aussage des Professors wird von anderen zitiert, die sich auf die Autorität seines Titels berufen.

Auf diese Weise wird eine „absolut inakzeptable“ Idee langsam in Umlauf gebracht, und das Tabu durch die öffentliche Wiederholung zerbröselt.

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Quelle:

 

 

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