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Gut ein Jahrzehnt nachdem der Siegeszug der Social-Media-Firmen begonnen hat,
kehrt Ernüchterung ein:

Anstatt breiter und ungefilterter informiert zu sein, bekommen wir offenbar nur noch jene Nachrichten, die zu unserem Weltbild passen.

Nicht mehr Menschen, sondern Algorithmen wählen aus, was wir erfahren. Soziale Netzwerke werden zu Schauplätzen übler Beschimpfungen.

Und immer öfter sind es gar keine realen Personen, die unsere Meinung mitprägen, sondern sogenannte Bots: gezielt programmierte Roboter, die Klicks generieren, Bewertungen schreiben, Meinungen äußern oder Shitstorms befeuern.

Die Euphorie über die Möglichkeiten des World Wide Web ist einem deutlichen Unbehagen gewichen, gespeist aus Furcht vor Manipulation und Datenklau, vor totaler Überwachung und Kontrollverlust.

Einerseits profitieren wir fast in jeder Minute unseres Tages von den enormen Erleichterungen, die uns die digitale Revolution gebracht hat:

Wir shoppen online, planen Urlaube, versteigern unseren alten Plunder, alles mit einem Klick.

Andererseits nährt die Ungewissheit, was mit unseren Daten passiert, viele Ängste:

  • Sind wir im Fokus von internationalen Konzernen, die uns ausspionieren,

  • und von Populisten, die uns beeinflussen?

  • Ist das Internet eine Gefahr für uns?

  • Für den sozialen Frieden?

  • Für die Demokratie?

Gerade die gleichberechtigte Partizipation war es doch, die viele Internetpioniere erreichen wollten.

  • Gibt es für dieses einst so freiheitsverheißende Medium eine Zukunft in ihrem Sinne?

  • Hat uns einfach eine Hysterie gepackt, wenn wir überall Fallen wittern?

Die Dokumentation ist eine aufregende Reise durch virtuelle Welten, die unser tägliches Leben schon heute mehr beeinflussen, als uns oft klar ist.

Eine Suche nach Antworten, um besser zu verstehen, wo es gut ist, kritisch zu beobachten. Wo wir zu Recht besorgt sind. Und wo wir uns entspannen können, weil unsere Ängste nicht gerechtfertigt sind.

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Quelle:

 

 

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