Quelle(n) zu Papst Paul VI.:

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Buch-Inhalt

Das Pontifikat Pauls VI. fällt in eine bewegte Zeit: Zunächst hatte er das Konzil abzuschließen, was ihm gelang und Anerkennung einbrachte. Er bereiste als erster Papst die Welt, baute Brücken zu Orthodoxie, Judentum und zum kommunistischen Osten und galt rasch durch seinen Einsatz für Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit als der erste moderne Papst. Umso härter traf ihn das weltweit negative Echo an seiner Enzyklika »Humanae vitae«, in der er alle Mittel der künstlichen Empfängnisverhütung verbot. Wenn die katholische Kirche heute vielen nicht modernitätstauglich erscheint, wurden dafür die Weichen auch in jener Zeit gestellt, was die Beschäftigung mit diesem »vergessenen Papst« so spannend macht.


Kundenrezensionen

 
* eine lohnende Zeitreise!

Von Christian Döring  12. November 2012

Der Autor dieser Biografie hat sich eines Mannes angenommen, der vielen nicht mehr so präsent im Kopfe ist wie beispielsweise der polnische Papst. Aber die Politisierung des Amtes des Papstes war noch nicht so weit und Paul VI. wird heute leider oft nur auf seine Enzyklika "Humane vitae" reduziert. Spätestens mit dieser soliden Biografie wird die Themenvielfalt offenkundig die diesen Mann ausmacht.

Der Autor unterteilt sein Werk in vier große Kapitel:

Stationen einer kirchlichen Karriere - bis 1963

Der Pontifikat - Aufbruch - bis 1965

Die nachkonziliare Krise - bis 1970

Hoffnung wider alle Hoffnung - bis 1978

Spannend war für mich als Leser immer zu beobachten, wem Jörg Ernesti nun mehr Beachtung schenkt, der Person oder dem Würdenträger. Was ihm sehr gut gelungen ist, dass sind die menschlichen Regungen des Mannes darzustellen, der so viele Jahre die große Weltkirche leitete. Er scheut sich auch nicht von der Müdigkeit beim Papst nach dem großen geschichtsträchtigem Konzil zu schreiben. So hat Paul VI. die Chance auch Mensch zu bleiben.

Letztlich ist dieses Buch eine würdige Darstellung eines Mannes der zwischen den Zeiten regierte. Die Alte war noch nicht beendet und die Moderne hatte noch nicht begonnen. Erstmals machte sich ein Papst mit großen Besuchen auf in die Welt und zeigte Offenheit für einen Dialog und gleichzeitig stand dieser Mann auch fest in seiner Tradition. Leider geraten Männer des Übergangs schnell in Vergessenheit, obwohl sie oftmals große Charaktere waren.

Mit Jörg Ernesti in die 60er und 70er Jahre einzutauchen um Paul VI. zu begegnen war eine lohnende Zeitreise!

 

 * großartig

Von Dr.Günther Obermayr am 5. Juli 2014

die längst fällige Rehabilitierung des meiner persönlichen Einschätzung nach "größten" Papstes des 20.Jh., bedenkt man die kirchliche und weltliche Situation der berühmt-berüchtigten 60iger Jahre des 20.Jh. Noch hatte ich das Glück, diesem großen Bischof von Rom und der Welt (! siehe UNO, Israel, Enzykliken) in Rom zu begegnen. Für mich ist dieses Buch ein Geschenk zur fälligen Wiedergutmachung und allen Kritikern als Pflichtlektüre zu empfehlen, ja Studenten der Theologie vorzuschreiben.

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