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Von Jörgen Bauer

In ideaSpektrum Nr. 21, vom 21.05.2018, berichtet Alexander Kissler im Gastkommentar unter der Überschrift “Wie die Kirche im Internet den Teufel austreiben will” von dem neuesten Angriff auf die Meinungsfreiheit:

“Hasst du noch oder bist du schon menschenfeindlich”  –

unter dieser Devise fahndet die Evangelische Akademie zu Berlin mit finanzieller Unterstützung der Evangelischen Kirche in Deutschland nach “gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit” die sich auf den “christlichen Glauben” beruft.

Es geht gegen die, die sich in ihrer Menschenfeindlichkeit auf christliche Argumente berufen, die aber nach Auffassung des Netzteufels tatsächlich antichristlich sind. Und das sind kurzum alle diejenigen, die nicht politisch korrekt sind und in Opposition zur indirekt vorgeschriebenen Mainstreammeinung stehen.

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Die Aktion “Netzteufel” ist ein vorläufiger Höhepunkt im Versuch, linke Politik und christlichen Glauben autoritär zu verschmelzen. Mit christlichen Begriffen wie “Nächstenliebe” und “Hoffnung” sollen nicht-linke Positionen als Hass und Hetze diffamiert werden.

Der “Netzteufel” konzentriert sich dazu auf willkürlich ausgesuchte, christlich orientierte Publikationen und Facebook-Auftritte, um das zu finden, nach dem man sucht. So wird Meinungsfreiheit bekämpft, Glaubensfreiheit beschnitten und Ausgrenzung organisiert. So der Kommentator.

Aufgrund solcher Vorgänge verliert sowohl die “Evangelische Akademie” als auch die EKD, die Netzteufel mit 20.000 Euro unterstützt, weiterhin an Glaubwürdigkeit.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

„Und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf.“ (Epheser 5, Vers 11)

Gott ist Licht und Wahrhaftigkeit. In Ihm ist keine Finsternis, und Gott ist ein Feind der Lüge. Das Wort Gottes hält uns dazu an, die Wahrheit zu sagen, für diese einzutreten und nicht zu lügen, auch dann, wenn die Wahrheit für mich nachteilig ist. Und erfahrungsgemäß reagieren die Menschen empfindlich, wenn sie merken, dass sie belogen wurden.

Im Islam ist das gerade andersherum. Hier darf, wenn es dem Islam dient, gelogen werden, dass sich die Balken biegen. Das ist das Prinzip der Taqiyya.

Al Ghazzali (1059 –1111), einer der bedeutendsten Theologen des Islam, fasst das Gebot der Taqiyya wie folgt zusammen:

“Wisse, dass die Lüge an sich nicht falsch ist. Wenn die Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.”

Ich meine aber, dass diese Regel nicht nur im Islam gilt, sondern auch bei uns – und das ohne Islam – längst befolgt wird.

Das kann für uns als Christen aber nicht nachahmenswert sein.
Wir müssen für die Wahrheit eintreten, und dazu gehört, den Islam nicht schönzureden.

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Quelle:

 

 

 

 

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