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(Rom)

Sorgte am 15. Januar die Veröffentlichung des Buches „Aus den Tiefen unserer Herzen“[1] von Kardinal Robert Sarah und Benedikt XVI. für einen Paukenschlag, so sorgt seit dem 15. Februar die Veröffentlichung des nachsynodalen Schreibens Querida Amazonia von Papst Franziskus in bestimmten Kirchenkreisen für einen Katzenjammer – vor allem im deutschen Sprachraum.

Seine Zusammenschau soll dem deutschen Publikum nicht vorenthalten bleiben.

Der Vatikanist Sandro Magister veröffentlichte einen Rückblick auf die Ereignisse, den er „Chronologie eines Alptraums“ nennt und von einem „deutschen Schisma“ spricht.

Auch er weist der Veröffentlichung des Buches von Kardinal Sarah und Benedikt XVI. eine maßgebliche Bedeutung zu, zieht den Kreis aber weiter und nimmt vor allem das Verhältnis zwischen Papst Franziskus und der Deutschen Bischofskonferenz in den Fokus.

Rückblickend habe sich eine Entfremdung angebahnt, die sich in den vergangenen zwölf Monaten immer mehr vertiefte.

Verantwortlich dafür sei das rücksichtslose Vorstürmen von deutscher Seite gewesen. Franziskus mußte mit wachsendem Unbehagen feststellen, daß sich der Geist der deutschen Rebellen, den er selbst aus der Flasche gelassen hatte, sich sogar ihm zu widersetzen begann.

Die geförderten Kinder, die sich gegen den Vater wenden, das mag Franziskus nicht.

Die Amazonassynode sei bereits „die zweite Synode hintereinander“, bei der Franziskus die Erwartungen jener enttäuschte, die sich davon Neuerungen erhoffte.

Diese Erwartungen seien vom Papst jeweils selbst genährt worden, indem er „Öffnungen“ in Aussicht stellte.

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