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Gegen „Amazonasmythologie“ und westliche Theologie

Zur Amazonas-Synode im Oktober merkt Müller an: „Man benutzt die neutral und schön klingende Vokabel von der ,heilsamen Dezentralisierung' und der Ent-Romanisierung der katholischen Kirche, meint aber die Alleingeltung einer Amazonasmythologie und westlichen Ökotheologie statt der Offenbarung und die Alleinherrschaft ihrer Ideologen statt der geistlichen Autorität der Nachfolger der Apostel im Bischofsamt.“

Deutsche Bischöfe und Theologen sieht der frühere Regensburger Bischof bei beiden Reformvorhaben als Drahtzieher. Er meint: „Der synodale Prozess im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) wird kirchenpolitisch vernetzt mit der Synode für Amazonien und als Hebel zum Umbau der Weltkirche angesetzt.“ Auch seien bei beiden Veranstaltungen die führenden Personen fast identisch und über die deutschen Hilfswerke auch finanziell und organisatorisch vernetzt.

Kirche als „naturreligiöse Lobby der Ökologiebewegung“?

Die Vordenker in beiden Reformvorhaben gingen nicht von der biblischen Grundlage und der Lehre der Kirche aus, so Müller: „Stattdessen bezieht man seine Normen und Regeln von den soziologischen Notwendigkeiten der globalen Welt oder den traditionellen Organisationsformen amazonischer Volksstämme.“

An anderer Stelle betont er: „Mag die Kirche sich auch sekundär als naturreligiöse Lobby der Ökologiebewegung vor einer entchristlichten Welt legitimieren oder als Geld spendende Hilfsorganisation für Migranten andienen, so verliert sie erst recht ihre Identität als universales Sakrament des Heils in Christus und gewinnt doch nicht die Anerkennung, die sie sich vom links-grünen Mainstream erhofft.“

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