Neue Züricher Zeitung (NZZ): News

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  1. Trotz knappem Volksmehr ist die Konzerninitiative am Ständemehr gescheitert. Nun beginnt die Umsetzung des vom Parlament beschlossenen Gegenvorschlags. Zudem richten sich die Blicke auf die EU.
  2. Die hohe Zahl der Ja-Stimmen ist ein Erfolg für die Initianten. Sie deutet auf gesellschaftliche Veränderungen, die freiheitlich gesinnte Kreise und Unternehmer ernst nehmen sollten.
  3. Die Bevölkerung will keine Experimente mit der Sicherheit. Das deutliche Nein zur Kriegsmaterialinitiative schafft Raum für eine grundsätzliche Lagebeurteilung. Im Kern geht es um die Weiterentwicklung der bewaffneten Neutralität und des Milizsystems.
  4. Im Schatten der Debatte zur Konzernverantwortung hat die Kriegsmaterialinitiative immerhin 42,5 Prozent Ja-Stimmen erreicht. Auch diese Vorlage war moralisch aufgeladen.
  5. Konzernverantwortungsinitiative, Kriegsgeschäfteinitiative und Gratis-Badis in Zürich: Hier zeigen wir Ihnen die Resultate zu den wichtigsten Abstimmungen von diesem Sonntag.
  6. Das hätten sich das rot-grüne und das bürgerliche Lager im Kanton Basel-Stadt anders vorgestellt: Links verliert zwar die Mehrheit, doch die Bürgerlichen gewinnen sie nicht. Stattdessen geht eine ganz andere Partei als Siegerin hervor.
  7. Vieles deutet darauf hin, dass die Niederlage der rot-grünen Mehrheit eine Folge der derzeitigen Konstellation ist. Die Basler FDP aber steht mit dem Verlust ihres einzigen Regierungssitzes vor dem Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die GLP wird zum neuen Machtfaktor.
  8. Zum zweiten Mal in der Geschichte übernimmt die SP das St. Galler Stadtpräsidium. Die FDP verteidigt ihren Stadtratssitz.
  9. Der Ausgang der Berner Wahlen führt zu keiner Überraschung. Der Angriff der Bürgerlichen scheitert. Stadtpräsident Alec von Graffenried wird wiedergewählt.
  10. Die Stadtzürcher Stimmberechtigten sagen Nein zum kostenlosen Eintritt in die Freibäder. Das Resultat ist ein Warnschuss für die zunehmend zügellos agierende linke Mehrheit im Stadtparlament.
  11. Zürich ist reich an Freibädern wie kaum eine andere Stadt Europas. Der Plan, diesen Schatz auch den Auswärtigen gratis zur Verfügung zu stellen, ist mit dem Nein an der Urne gescheitert. Wir zeigen, was den Zahlenden vorbehalten bleibt.
  12. Der Eintritt in die Stadtzürcher Badanstalten wird auch in Zukunft etwas kosten. Derweil sagen die Stimmbürgerinnen und -bürger deutlich Ja zur Verdichtung an der Thurgauerstrasse und zu einer Reform der Kulturförderung. Wir berichten live.
  13. Die Stadt Zürich kann das Quartier mit Wohnhochhäusern an der Thurgauerstrasse bauen, muss dies aber mit der nötigen Vorsicht tun, um die Gegnerinnen und Gegner mit ins Boot zu holen.
  14. Bei Zusammenstössen zwischen Polizei und Demonstranten wurden 98 Sicherheitskräfte verletzt. 81 Personen wurden festgenommen. Wie viele Demonstranten Verletzungen erlitten, war zunächst unklar.
  15. Joe Biden wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten. In den Wochen bis zur Amtseinführung legt ihm der abgewählte Amtsinhaber Donald Trump jedoch viele Steine in den Weg.
  16. Der Genfer Autorennfahrer Romain Grosjean überlebt im Grand Prix von Bahrain einen Horror-Crash. Was wie ein Wunder wirkt, verdankt sich der rigiden Sicherheitspolitik des Automobilweltverbands FIA. Der Weltmeister Lewis Hamilton gewinnt das Rennen im Wüstenstaat.
  17. Der YB-Trainer Gerardo Seoane verändert das Team auf acht Positionen. Doch das fällt gegen den Aufsteiger nicht ins Gewicht, der Meister hätte gar noch höher gewinnen müssen.
  18. Die griechischen Inseln, Libyen, die Balkanroute und neuerdings der Ärmelkanal: Noch immer versuchen fast täglich Menschen, die Grenzen zu Europa zu überwinden. Das ist gefährlich – und die Überlebenden landen meist in Lagern in katastrophalem Zustand.
  19. Seit dem Sturz von Machthaber Ghadhafi im Jahr 2011 werden die Konflikte gewaltsam ausgetragen. Zwei rivalisierende Regierungen, ein General als Warlord und immer wieder Friedensgespräche: die Hintergründe und Entwicklungen.
  20. Im Süden Englands entsteht ein riesiger Parkplatz, der den drohenden Brexit-Rückstau von Lastwagen auffangen soll. Das hat Folgen für die Anwohner und für eine denkmalgeschützte Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die direkt neben der Baustelle vor einer ungewissen Zukunft steht.
  21. Über Jahrhunderte spielte England weltweit eine Führungsrolle. Dazu scheint die neue Tendenz zur Selbstisolation nicht zu passen. Aber die Geistesgeschichte des Landes erklärt einiges.
  22. In Asien ist Spass ein Teil der Anti-Viren-Strategie.
  23. Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 318 290 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 4250 Infizierte sind gestorben.
  24. Über 62,1 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 1,45 Millionen Infizierte sind verstorben, über 39,3 Millionen genesen.
  25. Die deutsche Koalition hat sich im Grundsatz auf eine gesetzliche Mindestbeteiligung von Frauen in Konzernvorständen geeinigt. Ein Blick auf die DAX-Konzerne zeigt Handlungsbedarf – aber längst nicht überall.
  26. Mit Yellen und Powell werden erstmals zwei Geldpolitiker die US-Wirtschaft steuern. Auf diese Nachricht haben die Finanzmärkte äusserst positiv reagiert.
  27. Überfüllte Zellen, überlange Einzelhaft und ausufernde Gewalt: Die Zustände in Ontarios Gefängnissen sind untragbar. Besonders indigene Insassen leiden unter den schwierigen Haftbedingungen.
  28. Iran macht Israel für den Anschlag auf den Atomphysiker Mohsen Fakhrizade verantwortlich. Die Führung will sich aber nicht in einen offenen Konflikt hineinziehen lassen.
  29. Teheran und Washington stehen sich seit der Islamischen Revolution 1979 in erbitterter Feindschaft gegenüber. Mit der Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani Anfang Januar hat sich der Konflikt weiter verschärft.
  30. Der Bundesparteitag der «Alternative für Deutschland» geriet weder zum Fiasko noch zum Aufbruchssignal. Die Partei will erwachsen werden und «sexy». Einstweilen aber fürchtet man eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz.
  31. Nio ist mittlerweile mehr wert als BMW oder Daimler. Der Erfolg des chinesischen Elektroautoherstellers hat auch andere Konkurrenten aus China beflügelt. Aus Sicht der Tesla-Aktionäre stellt sich die Frage, ob das US-Unternehmen nicht plötzlich selber zum Opfer von Disruption werden könnte.
  32. Wer vom «Archipel Gulag» spricht, denkt heute vor allem an Alexander Solschenizyn. Dabei hat die Schweizerin Elinor Lipper lange vor dem sowjetischen Erfolgsautor die millionenfachen Verbrechen der Kommunisten bezeugt.
  33. Der politische Islam arbeitet in Europa mit der gleichen Taktik, die den Islamisten in der Türkei zur Macht verholfen hat: Schleichend unterwandern Islamisten die staatlichen Strukturen.
  34. Dank einem Integrationsprogramm haben Flüchtlinge in der Schweiz bessere Chancen auf eine Berufsausbildung. Sofern sie es sich leisten können.
  35. In einer Doppelfolge ermitteln die Kommissare aus Dortmund und München gemeinsam gegen die Mafia. Härte trifft auf Wurstigkeit.
  36. Und jetzt?
  37. Bulgarien ist ein attraktiver Standort für Tech-Unternehmen. Im Schatten von Outsourcing-Firmen hat sich eine lebendige Startup-Szene entwickelt.
  38. Mit der Eröffnung des Eiger-Express sind die Jungfraubahnen bereit für den grossen Ansturm aus Asien – und zuversichtlich, dass er dereinst auch stattfinden wird.
  39. Mehrere indische Teilstaaten planen Gesetze, die interkonfessionelle Ehen erschweren sollen. Es ist neues Gift für eine gespaltene Gesellschaft.
  40. Neue Fälle von Polizeigewalt und ein kontroverses Sicherheitsgesetz versetzen das Land in Aufregung. Vor allem der Innenminister schürt mit seinem Vorgehen das Misstrauen in den Staat und in dessen Vertreter, das vielmehr bekämpft werden müsste.
  41. Biologische Analogien sind heikel, aber angesichts der neuen Sensibilität für das Leben der Viren scheint es lohnend, intellektuelle Ansteckungsprozesse auch einmal aus epidemiologischer Sicht zu begreifen. Auch Ideen sind ansteckend, im Guten wie im Schlechten.
  42. Der Christlichdemokrat Frank Nopper wird neuer Oberbürgermeister der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Die Kandidatin der Grünen hatte bereits nach dem ersten Wahlgang aufgegeben.
  43. Der Funktionär Szilard Demeter steht der Regierung Viktor Orbans nahe. Er bezeichnet sich selbst als «fanatischer Orbanist».
  44. Steigen die Sozialbeiträge, zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je die Hälfte: Diese gängige Annahme ist in der Praxis falsch. Die Arbeitgeber überwälzen einen Grossteil ihrer Zusatzkosten auf die Arbeitnehmer – via tiefere Nettolöhne und Stellenabbau.
  45. Die Corona-Krise ist in jeder Hinsicht ein Härtetest. Eine Überschlagsrechnung für die Schweiz zeigt: Todesfälle, die Schäden an Gesundheit und Psyche sowie wirtschaftliche Einbussen summieren sich auf rund ein Fünftel des Bruttoinlandprodukts.
  46. Die Chemiefirmen Ems und Dottikon, die beide im Mehrheitsbesitz des Nachwuchses von Christoph Blocher stehen, sind zusammen nun über 20 Milliarden Franken wert. Auch die Covid-19-Krise hat ihren Höhenflug an der Börse nicht gestoppt.
  47. Die Hoffnung auf bald verfügbare Impfstoffe gegen das Coronavirus hat zu heftigen Bewegungen an den Märkten geführt. An die neuen Favoriten muss man sich erst gewöhnen.
  48. Ein weiteres Schweizer Unternehmen möchte das Bankgeschäft revolutionieren. Die Genfer Mt Pelerin nimmt dazu Geld auf und will bald eine Banklizenz beantragen.
  49. 85 Prozent der CVP-Delegierten haben sich für den neuen Namen ausgesprochen. CVP und BDP vereinigen sich zu «Die Mitte». Wie ähnlich sich die beiden Parteien tatsächlich sind, zeigt die Auswertung der Wählerbefragung von 2019.