Neue Züricher Zeitung (NZZ): News

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  1. Der Umgang mit der zweiten Welle der Pandemie zeigt, dass sich der Bundesrat in tagespolitischen Kleinkrämerein verstrickt hat. Der Blick auf die Krise nach der Krise scheint verstellt zu sein. Dabei ist das Coronavirus ein Treiber bereits bestehender, äusserst gefährlicher Tendenzen.
  2. Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 154 251 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 2037 Infizierte sind gestorben.
  3. Die Wissenschafter warnen vor Engpässen auf den Intensivstationen. Der Kanton Jura beschliesst den ersten regionalen Lockdown. Die weitere Lageentwicklung liegt in den Händen der Bevölkerung.
  4. Welches Land ist wie stark vom Virus betroffen? Was unternehmen Regierungen im Kampf gegen Sars-CoV-2? Die wichtigsten Daten und Fakten zum Coronavirus.
  5. Eigentlich sollten Pflegende bei Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion in Quarantäne sein. Doch was tun bei Personalmangel? Die Zürcher Stadtärztin Gabriela Bieri rechnet damit, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Quarantäne aufzubieten.
  6. In Kürze wird der parlamentarische Untersuchungsbericht zur Crypto-Affäre veröffentlicht. Das Kernstück bilden streng geheime Dokumente aus einem Kommandobunker. Die Spuren führen nicht nur zum Nachrichtendienst, sondern auch in eine kaum bekannte Spezialabteilung der Schweizer Armee.
  7. Es ist paradox: Ende August besiegelte der Bundesrat das Aus des umstrittenen Herstellers von Chiffriergeräten. Daraufhin musste die gesamte Belegschaft entlassen werden. Doch während der dreimonatigen Kündigungsfrist produziert die Crypto International AG weiterhin ihre weltweit gefragten Hightech-Produkte.
  8. Die Crypto International AG, das Nachfolgeunternehmen des umstrittenen Herstellers von Chiffriergeräten, wirft definitiv das Handtuch. Auslöser ist ein zumindest fragwürdiger Entscheid des Bundesrats. Das Besitzerehepaar warnt vor einem aussenpolitischen Schaden.
  9. Nach einem heftigen Erdrutsch im Westen von El Salvador ist die Zahl der Toten auf mindestens neun gestiegen. Mindestens 45 Häuser seien von Schutt und Schlamm begraben worden, als nach starkem Niederschlag die Hänge des Vulkans von San Salvador ins Rutschen gerieten, wie der Zivilschutz des mittelamerikanischen Landes am Freitag mitteilte.
  10. Am Mittwoch hob das Verfassungsgericht in der Ukraine die Antikorruptionsgesetze auf. Nun will Präsident Wolodimir Selenski das Gericht auflösen. Das käme einer faktischen Annullierung der Gerichtsentscheidung gleich und würde den Prozess zu seiner Neubesetzung einleiten.
  11. Die chinesische Video-App Tiktok gerät im Machtkampf der USA und Chinas zwischen die Fronten. Präsident Trump verlangt eine amerikanische Kontrolle. Das will China nicht hinnehmen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kontroverse.
  12. Der Nationalrat hat am Freitag die Regeln zu den Covid-19-Darlehen für Betriebe in wesentlichen Punkten verändert. Der Rat verlängerte die reguläre Laufzeit von fünf auf acht Jahre und verankerte einen langfristigen Nullzins. Der Finanzminister Maurer will trotz der zweiten Pandemiewelle keine Neuauflage des Kreditprogramms.
  13. Nach dem schweren Erdbeben in der Ägäis ist die Zahl der Toten auf mindestens 26 gestiegen. Hunderte von Menschen wurden verletzt. Bei den Aufräum- und Bergungsarbeiten ist noch kein Ende in Sicht.
  14. Der Angriff in Nizza richtet sich erneut gegen die Werte, die Frankreich ausmachen. Dass Präsident Macron Islamfeindlichkeit vorgeworfen wurde, weil er diese Werte verteidigt, ist absurd.
  15. Ein irregulärer Immigrant aus Tunesien wird nicht zurückgeschafft, sondern reist nach Frankreich und begeht in Nizza ein Attentat. Das wirft in Italien Fragen auf.
  16. Die brutalen Morde in einer Kathedrale in Nizza und die Ermordung eines Lehrers nahe Paris vor zwei Wochen haben Frankreich erschüttert. Die Regierung sucht nach Antworten auf Radikalisierung und islamistischen Terror.
  17. Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Vierteljahr um satte 8,2% gewachsen, die französische gar um 18,2%. Doch die Ernüchterung hat schon begonnen.
  18. Unerwartet hohe Gewinne und niedrige Krisenvorsorge, damit überraschen die Geldhäuser der Insel. Rufe nach einem Ende des Verbots von Dividenden werden laut. Aber die Banken sollten im eigenen Interesse zuwarten.
  19. Corona bringt im Schweizer Fussball und Eishockey den Spielkalender durcheinander. Die Liga richtet sich deshalb mit einem Brief an die Kantonsärzte.
  20. Weil die Eishockey- und Fussball-Meisterschaften erneut ohne Zuschauer ausgetragen werden müssen, fordern die betroffenen Klubs nun A-fonds-perdu-Beiträge. Solche dürften politisch keine Chance haben. Die Klubs sollten darum die bereitgestellten Darlehen nehmen und endlich beginnen, ihre strukturellen Probleme zu lösen.
  21. In einem sind sich die Regierungsvertreter Frankreichs, Deutschlands und der Schweiz einig: Die Bevölkerung soll ihre Kontakte beschränken, um Neuinfektionen, Hospitalisierungen und vor allem Todesfälle zu verhindern. Wie dieses Ziel verfolgt wird, ist unterschiedlich.
  22. Wenn sich in Seoul ein paar Leute in Bars anstecken, werden praktisch alle Besucher des Quartiers getestet. Auch sonst reagieren die Behörden äusserst rasch. Weil sie wissen: Bei Fallzahlen wie nun in Europa müssten sie kapitulieren.
  23. Über 45 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 1,18 Millionen Infizierte sind verstorben, rund 30 Millionen genesen.
  24. Biden liegt in den nationalen Umfragen und in vielen «Swing States» derzeit klar vor Donald Trump. Wir zeigen die Trends im Kampf ums Weisse Haus.
  25. Bei der Präsidentschaftswahl am 3. November fordert der Demokrat Joe Biden den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump heraus. Ein Überblick über den Stand in den Umfragen, das Wahlsystem und die wichtigsten «Swing States».
  26. Noch in diesem Jahr will die deutsche Bundesregierung einen Entscheid zum Umgang mit Huawei beim Aufbau des 5G-Netzes fällen. Norbert Röttgen, der profilierteste Aussenpolitiker der CDU, warnt seit langem vor dem Konzern aus China. Ein Besuch bei Deutschlands schärfstem Huawei-Kritiker.
  27. In den vergangenen Tagen haben die Mitglieder des einflussreichen Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas den 14. Fünfjahresplan beraten. Eine Botschaft nach der Tagung lautet: Peking blickt trotz allen aussenpolitischen Unwägbarkeiten voller Optimismus in die Zukunft.
  28. Trägt Nestlé zur ländlichen Entwicklung und zur Bekämpfung der Kinderarbeit auf der Welt bei? Der langjährige Landwirtschaftschef ist davon überzeugt. Ein Ja zur Konzernverantwortungsinitiative würde in seinen Augen vieles erschweren.
  29. Bern tut sich mit dem Rahmenabkommen schwer. Die Schweiz muss jedoch entscheiden, wie sie ihr künftiges Verhältnis zur EU regeln will. Wer den bilateralen Weg fortführen möchte, sollte auch dessen Weiterentwicklung unterstützen.
  30. Systematisch versuchen Politiker und Medien, die Sicherheitsbehörden in ein schlechtes Licht zu rücken. Erst stand die Bundeswehr in der Kritik, jetzt die Polizei. Am härtesten trifft das veränderte Klima allerdings den Bundesnachrichtendienst.
  31. Seit heute heisst es auch in belebten Fussgängerzonen, eine Maske zu tragen. Die neue Regelung lässt Spielraum für Interpretationen. Ein Rundgang.
  32. Wenn der Bundesrat überzeugt wäre, dass die Spitäler in zehn Tagen überlastet seien, hätte er diese Woche strengere Massnahmen beschlossen, sagt Gesundheitsminister Alain Berset. Dies sei die letzte Chance, um einen erneuten Lockdown zu verhindern. Die Schweiz und die Wirtschaft könnten sich eine Kapitulation vor dem Virus nicht leisten.
  33. Telegram ist viel mehr als nur eine Alternative zu Whatsapp. Gegründet wurde der Messenger von zwei Russen, die sich mit ihrem Heimatstaat angelegt haben.
  34. Die Plätze auf den Schweizer Intensivstationen könnten bald wieder knapp werden. Nach der jetzigen Regelung wären Hochaltrige oder Demente dann automatisch dem Tod geweiht. Doch die Klagen darüber zeigen Wirkung.
  35. Berührungen sind in Zeiten der Pandemie so verpönt wie nie zuvor. Doch es gibt Menschen, für die sie lebensnotwendig sind: Christine Müller und Clara Clavuot können weder hören noch sehen. Isolation ist für sie keine Ausnahme, sondern ihr Leben.
  36. Monophosphan ist ein Molekül, das auf der Erde von Bakterien produziert wird. Als man es kürzlich auf unserem Nachbarplaneten entdeckte, gingen die Wogen hoch. Doch möglicherweise war alles nur ein Irrtum.
  37. Drei vollelektrisch angetriebene Mercedes-Benz eCitaro G mit Zwischenladungssystem werden von Eurobus Welti-Furrer in den Regelbetrieb eingeführt.
  38. Was, wenn wir lernen müssen, mit Sars-Cov-2 zu leben? Dann brauchen wir lieber heute als morgen neue Systeme, die das soziale Leben transparent und nachvollziehbar regeln. Ein Denkanstoss.
  39. In einer guten Welt gibt es keine Untreue mehr, sondern man nennt das nun «ethische Nicht-Monogamie». Progressive verkennen die Gewalt der Leidenschaften.
  40. Ein alter Mann steigt einen Berg hinauf. Er kommt nie mehr herunter. Vielleicht wollte er es so.
  41. Die Corona-Schutzmassnahmen legen das Kulturleben auf Eis. Ist Theater weniger wichtig als ein Essen im Restaurant? Und was bedeutet uns Kultur, wenn man sie nicht mehr unter der Rubrik «Standortfaktor» führen kann?
  42. Die Entwicklung von potenziellen Impfstoffen gegen Sars-CoV-2 schreitet mit beeindruckender Geschwindigkeit voran. Zugleich haben Pharmaunternehmen ihre Produktionskapazitäten aufgerüstet. Zweifel bestehen am Handlungsvermögen von Regierungen.
  43. Seit der Finanzkrise werden die Märkte von den Zentralbanken mit billigem Geld überschwemmt. Damit soll partout eine Rezession verhindert werden. Durch die Ausweitung der Geldmenge entsteht gemäss der Theorie Inflation. Die Realität aber sieht anders aus.
  44. Im Stadtteil Queens ist der Präsident aufgewachsen. Dort drängen sich auch jene, die in seiner Idee von Amerika keinen Platz haben. Sie haben ein Jahr hinter sich, in dem alles anders wurde.
  45. Der amerikanische Präsident hat nur seine Partei fest hinter sich, aber darüber hinaus konnte er nie viel Sympathie gewinnen. Das unterscheidet ihn von seinen erfolgreicheren Vorgängern. Ein Überblick über das Meinungsbild in den USA.
  46. Am Dienstag entscheidet sich, ob Donald Trump wiedergewählt wird. Seine Anhänger meinen, er habe seine Versprechen gehalten. Doch dass das tägliche Drama einer Reality-TV-Sendung als Regierungsform taugt, darf bezweifelt werden.
  47. Britische Hochschulen brauchen zahlende Studenten, um zu überleben. Also nehmen sie trotz Pandemie viele Erstsemestrige auf, gerne aus dem Ausland. Die kuriose Folge des einseitigen Geschäftsmodells: Elite-Institutionen wie Oxford sind voller als je zuvor.
  48. Präsident Trump hofft, dass sich im hart umkämpften Gliedstaat Pennsylvania die Wähler durch die Fracking-Kontroverse verunsichern lassen. Widersprüche gibt es aber in beiden Lagern.
  49. Der erste Westschweizer Nationalbankpräsident wollte nach einem Börsencrash eine Rezession verhindern. Jetzt ist er im Alter von 97 Jahren verstorben.