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Das Geld für den Wiederaufbau

Nun findet ein Wettlauf der Superreichen statt, Geld für Notre-Dame zu spenden. Wo waren sie alle, von Arnault bis L’Oreal, als vor zwei Jahren einstürzende Teile dringende Renovierungsarbeiten geboten seinließen, für die 150 Millionen Euro – also nur ein Bruchteil der nun notwendigen Summe – gebraucht wurden?

War es vor zwei Jahren noch nicht schick, sich als „Retter“ eines „gemeinsamen europäischen Symbols“ zu zeigen, was aus dem Mund bestimmter Kreise – ohne konkret irgendwem lautere Absichten absprechen zu wollen – nach einer billigen EU-Werbung klingt.

Im Ernst:

Notre-Dame repräsentiert nicht das Europa der Macrons und Moscovicis und auch nicht das Europa der Junckers.

Notre-Dame repräsentiert das wahre Europa, das Ausdruck der christlichen Zivilisation ist – denn eine andere gibt es nicht. Sie repräsentiert die tiefen, echten Werte, nicht ein oberflächliches „Werte“-Geschwätz. Notre-Dame repräsentiert die christlichen Wurzeln unserer Staaten und Völker.

Die Kathedrale repräsentiert die Geschichte, eine Geschichte des Glaubens und der Heiligen. Es ist dieses Europa, das in Frankreich bis zur Taufe Chlodwigs zurückreicht, und das für die eifrigen Verfechter der EU, im Vergleich dazu keine lächerlichen zwölf Jahre alt, nicht schützenswert ist.

Die EU errichtet stattdessen neue „Kathedralen“ und neue „Altäre“.

Wie kann es aber sein, daß so viele Menschen, die einen wie versteinert, die anderen wie verzweifelt, auf die Bilder vom Brand starrten, als handle es sich um den europäischen 11. September? Der Vergleich wurde von mehreren Journalisten bemüht.

Dabei beeilten sich die Behörden in einer der schnellsten Ermittlungen der Geschichte, einen terroristischen Hintergrund sofort auszuschließen.

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