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Für den Kardinal „gibt es heute zweifellos ein Problem der politisch-ökonomischen Organisation der Gesellschaft, aber mehr noch gibt es eine große existentielle und kulturelle Frage. In ganz Europa – aber vielleicht sollten wir in der ganzen westlichen Welt sagen – werden Familie und Kinder nur als Belastung gesehen, als großes Hindernis für Selbstbestätigung und Selbstbestimmung des Einzelnen. als ein Hindernis für eine berufliche Karriere und sogar für die persönliche Bereicherung.“

Und weiter:

„Auf der Grundlage einer Zivilisationskrise änderte sich die kollektive Mentalität, die das Verständnis von Geburt bis zum völligen Umkippen umwandelte: Sie wird nicht länger als ein Reichtum für Familie und Gesellschaft gesehen, sondern im Gegenteil als Ursache des subjektiven Elends, ein Hindernis für Erfolg, Selbstverwirklichung und in manchen Fällen sogar zur Quelle der Angst.“

Der Kardinal formuliert daraus einen Appell:

„Heute ist es mehr denn je notwendig, dieses Paradigma zu ändern. Angesichts einer Gesellschaft, die pulverisiert wird, und einer politischen Macht, die zunehmend partikularistisch und feudal ist, muß man sich bewußt sein, daß die Geburt eines Kindes ein Reichtum für alle und keine Belastung für die Wenigen ist.“

Das Zeugen und die Geburt eines Kindes sei das sichtbarste Zeichen von Zukunft.

„Wir müssen wieder dazu zurückkehren, mit Einfachheit, Freude und ohne schädliche politische Instrumentalisierungen das Evangelium des Lebens zu verkünden: Das heißt, es ist notwendig, die lebensspendende und regenerierende Welle der Gnade, Wahrheit und des Friedens auf die Seelen  zu lenken.“

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