(Text: W. Ganzhorn, Musik: Fr. Silcher, Flugfeld-Lied ?)
1. Im schönsten Wiesengrunde Ist meiner Heimat Haus, Da zog ich manche Stunde Ins Tal hinaus. Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Da zog ich manche Stunde Ins Tal hinaus.
2. Wie Teppich reich gewoben, Steht mir die Flur zur Schau; O Wunderbild, und oben Des Himmels Blau. Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! O Wunderbild, und oben Des Himmels Blau.
3. Herab von sonn’ger Halde Ein frischer Odem zieht; Es klingt aus nahem Walde Der Vögel Lied. Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Es klingt aus nahem Walde Der Vögel Lied.
4. Die Blume winkt dem Schäfer Mit Farbenpracht und Duft; Den Falter und den Käfer Zu Tisch sie ruft. Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Den Falter und den Käfer Zu Tisch sie ruft.
5. Das Bächlein will beleben Den heimlich trauten Ort; Da kommt´s durch Wiesen eben Und murmelt fort. Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Da kommt´s durch Wiesen eben Und murmelt fort.
6. Das blanke Fischlein munter Schwimmt auf und ab im Tanz; Rings strahlen tausend Wunder Im Sonnenglanz. Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Rings strahlen tausend Wunder Im Sonnenglanz.
7. Wie schön der Knospen Springen, Des Tau’s Kristall im Licht! Wollt ich es alles singen - Ich könnt es nicht! Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Wollt ich es alles singen - Ich könnt es nicht !
8. Kommt, kommt der Tisch der Gnaden Winkt reichlich überall; Kommt, all’ seid ihr geladen Ins stille Tal! Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Kommt, all’ seid ihr geladen Ins stille Tal !
9. Wie froh sind da die Gäste! Da ist nicht Leid noch Klag’; Da wird zum Friedensfeste Ein jeder Tag! Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Da wird zum Friedensfeste Ein jeder Tag!
10. Wie sieht das Aug so helle Im Buche der Natur! Der reinsten Freuden Quelle Springt aus der Flur. Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Der reinsten Freuden Quelle Springt aus der Flur.
11. Hier mag das Herz sich laben Am ew´gen Festaltar; Kommt, bringet Opfergaben Mit Jubel dar! Dich mein stilles Tal Grüß ich tausendmal! Kommt, bringet Opfergaben Mit Jubel dar!
12. Müßt aus dem Tal ich scheiden, Wo alles Lust und Klang, Das wär mein herbstes Leiden, Mein letzter Gang. Dich, mein stilles Tal, Grüß ich tausendmal! Das wär mein herbstes Leiden, Mein letzter Gang.
13. Sterb ich, in Tales Grunde Will ich begraben sein, Singt mir zur letzten Stunde Beim Abendschein: „Dir, o stilles Tal, Gruß zum letztenmal!“ Singt mir zur letzten Stunde Beim Abendschein.
Wilhelm Ganzhorn (Böblingen / Sindelfingen), 1851, 1808-1880 Aus der schwäbischen Lieder-Chronik 1876
Dies ist (nur) eine Anregung zum gemeinsamen Liedgesang an offiziellen Feierlichkeiten im Namen des Flugfelds Böblingen-Sindelfingen (also im Zentrum Württembergs gelegen) für die Öffentlichkeit.
Das Lied darf aber nur gesungen werden, solange es auf dem Flugfeld (noch) "die grüne Mitte" und dort üppige Wiesen hat ! ! !
( Achtung Humor ! ! )
Beim Gesang der letzten bei der Feierlichkeit vorgesehenen Strophe (es müssen nicht immer alle 13 Strophen sein) stehen (Kinder und Jugendliche springen !!!) alle bei „Dich mein stilles Tal„ bzw. „Dir, o stilles Tal“ singend, jubilierend auf, werfen ihre, Hüte, Blumensträusse, Spazierstöcke, Tablets, Smartphones etc. in die Luft
und f r o h l o c k e n !!!
( Wer aber nicht frohlocket
– jede geladene und anwesende Institution auf dem Flugfeld muss durch mindestenes ein singendes, dort auch wirklich (gerade) arbeitendes Mitglied vertreten sein (keine „Gastspiele“) –
muss mit Kehrwoche auf dem Flugfeld, Mieterhöhung oder – bei wiederholten Fällen – mit der Zwangsversteigerung seines Anwesens / seiner Büros auf dem Flugfeld rechnen. )
( Humor - Ende ! ! )
P.S.: Für alle, die evtl. singen (üben) wollen hier als Info zur Vorbereitung:
Tonart: D-Dur, Anfangston: D (Lage: in der Klaviermitte) Instrumente: (mindestens) eine Stimmgabel sollte vorhanden sein !!