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Manchmal sei das Getrenntleben nicht nur für Paare die bessere Lösung, resümiert der Hamburger Facharzt für Psychotherapeutische Medizin Dr. Burkhard Hofmann, der seit zehn Jahren Patienten am Persischen Golf behandelt, 

in seinem Buch Und Gott schuf die Angst – Ein Psychogramm der arabischen Seele.

Unsere Vorstellung der Trennung von Glaube und Staat werde von streng gläubigen Muslimen als abwegig wahrgenommen.

Der Glaube gebe ihnen Halt und Struktur wie ein Exoskelett, das gar nicht abgelegt werden könne, denn das defizitäre Selbst werde mit dem Glauben wie mit einer Plombe aufgefüllt, die Teil des Ich werde. Insofern sei es unvermeidbar, dass sich Deutschland in Richtung Gottesstaat verändern werde, sobald der Islam Mehrheitskonsens sei.

Dieses aufklärerische und spannende Buch blieb in den deutschen Medien weitgehend unrezensiert.

Michael Klonovsky stellt es uns vor.

...... mit den Abschnitten ...........

  • Und Gott schuf die Angst

  • Die Verbindung aus Tradition und Religion ist im Orient nicht zu entwirren

  • Die starke soziale (Ein-)Bindung führe zu Reifeverzögerungen, zum Nichterwachsenwerden

  • Seelisch ganz schnell in schwerer See

  • Religiöse Hirnwäsche und ein Klima der sexuellen Bedrückung durch permanente gegenseitige Kontrolle

  • Der Trieb wird verdrängt und kehrt in Gestalt diffuser Ängste wieder

  • Das defizitäre Selbst wird mit dem Glauben wie mit einer Plombe aufgefüllt

  • Deutschland wird sich unvermeidlich in Richtung Gottesstaat verändern, sobald der Islam Mehrheitskonsens ist

  • P.S.

„Die angenehme Meinung wird als wahr angenommen: dies ist der Beweis der Lust (oder, wie die Kirche sagt, der Beweis der Kraft), auf welchen alle Religionen so stolz sind, während sie sich dessen doch schämen sollten. Wenn der Glaube nicht selig machte, so würde er nicht geglaubt werden: wie wenig wird er also wert sein!“

(Nietzsche: Menschliches, Allzumenschliches, I)

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Quelle:

 

Siehe dazu auch:

Religiöse Prägung, überkommene Familien- und Frauenbilder und ein unsicherer Umgang mit der Sexualität dominieren die Lebenserzählungen aller muslimischer Patienten, die Burkhard Hofmann aufsuchen.

Zweifel sind in ihrer Kultur und Religion nicht vorgesehen.

Bei fast allen führt das zu ausgeprägten Symptomen von Angst, bei vielen zu einer aggressiven Ambivalenz gegenüber der westlichen Kultur.


Hofmann zeichnet ein Psychogramm der arabischen Seele, voller Verständnis für die Leiden seiner Patienten, aber mit wachem Blick auf deren kulturelle Wurzeln und einem klaren Bewusstsein für die Freiheiten des einzelnen Menschen in einer aufgeklärten, westlichen Gesellschaft.

Ein bedeutsamer Beitrag zur aufgeheizten Debatte um den Kampf der Kulturen.

„Die Spannung zwischen religiösen Überlegenheitswünschen und hilfsbedürftiger Unterlegenheit ist für jeden Flüchtling schwer auszuhalten.

Er muss sich aber für Letzteres entscheiden, weil er sich sonst nicht helfen lassen kann.

Das Erleben der Defizite ist für die stolzen Menschen am Golf kaum zu ertragen.

So wundert es nicht, wie sehr die augenfälligen Mängel im öffentlichen Leben in der Verantwortung der westlichen Großmächte gesehen werden.

Der reine Opferstatus, den man sich aber dadurch zuweist, proklamiert letztlich eine unwürdige Ohnmachtshaltung, die der Situation nicht gerecht wird und den Einzelnen in politische Apathie und Bequemlichkeit versetzt.“

 

 

 

 

 

 

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