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Die Taz-Redakteurin Ulrike Herrmann spricht aus, wohin grüne Politik zwangsläufig führt. Um die Chemieindustrie grün umzustellen, benötige man mehr Strom als Deutschland derzeit verbraucht, der Kapitalismus müsse abgeschafft werden und „die Automobilindustrie müssen wir eigentlich schließen“.

„Klima, Klasse, Krieg“ ist das Thema, dass die Taz für ihren alljährlichen „taz lab“ auserkoren hat. Hierzu spricht die Taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann mit der Taz-Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann. Das Gespräch vermittelt so tiefe wie erschütternde Einsichten in das Geistesleben vieler Grüner und zeigt auf, warum deren Ideologie nicht aufgehen kann.

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Herrmann spricht die großen Fragen an, welche von den Grünen immer wieder thematisiert werden. Es geht um Grundsätzliches und um „das System“.

Zunächst geht Herrmann ganz konkret auf die Probleme einiger Industriezweige ein. Allein die deutsche Chemieindustrie benötige jährlich 685 Terrawattstunden, wenn man sie auf grüne Energie umstellen würde. Dies sei „mehr Strom als ganz Deutschland heute verbraucht“ (2021 wurden in ganz Deutschland 508 Terrawattstunden verbraucht). Ähnliche Probleme gebe es in der Zement- wie in der Stahlindustrie und für die Elektromobilität sehe es auch schlecht aus.

Herrmann macht deutlich: „Diese Öko-Energie gibt es nicht und wird es auch nicht geben“.

Der grüne Umbau der Wirtschaft führe zwangsläufig zu einer Schrumpfung und da es eine schrumpfende Wirtschaft im Kapitalismus nicht geben kann, werde auch dieser faktisch abgeschafft.

Dem Wähler werde erzählt, dass mit Windrädern sämtliche Probleme abgefedert werden könnten. Doch die Probleme seien so groß, „dass man sie im politischen Alltag nicht denken kann“.

Die Wahrheit hört sich Herrmann zufolge so an:

„Wir müssen raus aus dem Wachstum, der Verbrauch muss sich halbieren,

Kapitalismus ist nicht mehr und die Automobilindustrie müssen wir eigentlich schließen,

obwohl dort 1,75 Millionen Menschen direkt und indirekt beschäftigt sind.“

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