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Ein Jahresrückblich 2018 von Dieter Farwick BrigGen a.D. und Publizist *)

In den letzten Tagen des turbulenten Jahres 2018 wird von besorgten Staatsbürgern die Frage nach den tieferen Ursachen des erkennbaren deutschen Niedergangs gestellt. Dabei geht es nicht primär um Zahlen – wie z.B. dem tiefsten DAX-Stand seit zwei Jahren.

Wenn man die Sonde tiefer ansetzt, erkennt man den Paradigmenwechsel, der sich in Deutschland seit Jahren stetig entwickelt hat und sich zur Zeit rasant ausbreitet:

Der Wechsel von der Verantwortungsethik zur Gesinnungsethik in nahezu allen Berufsfeldern und in fast allen Lebensbereichen.

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Die Ehe für alle

Die Parteien der „Großen Koalition“ haben – unter Stabsführung der Kanzlerin und CDU-Parteivorsitzenden – rechtzeitig vor den Bundestagswahlen 2017 das Gesetz „Ehe für alle“ durch den Bundestag gepeitscht. Ob sich diese schnelle Arbeit bei den Wahlen für CDU/CSU und SPD ausgezahlt hat, lässt sich mit deren schlechten Wahlergebnissen nicht belegen. Aber das Thema ist noch nicht erschöpfend behandelt. Von fortschrittlichen Menschen wird auch in Deutschland die Verengung auf eine „Ehe zu zweit“ angezweifelt. Warum keine „Ehe zu dritt“?

Es handelt sich doch nicht primär um eine Lebensgemeinschaft, sondern „nur“ um die Übernahme von Verantwortung für den oder die Partner, die ja auch nicht in einem Haushalt leben müssen. Gesucht werden gleichgesinnte Partner (w/m/d) Wo bleibt der besondere Schutz für Ehe und Familie, die Art.6 des Grundgesetzes vorschreibt? Wenn sich mittelfristig die negativen Folgen dieser Entscheidung zeigen, ist das Gros der Ja-Sager pensioniert. Von Verantwortungsbewusstsein keine Spur.

Die autochthonen Deutschen werden zu einer ethnischen und christlichen Minderheit im eigenen Land. Das Ende der Verbeugung vor dem „Genderwahn ist in Deutschland ist noch nicht in Sicht. Rund 200 „Genderprofessuren“ werden mit Teilen der Justiz für eine weitere Auflösung von Ehe und Familie sorgen.

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„Der Islam gehört zu Deutschland“

Dieser Satz von Christian Wulff gehört heute zum Mantra der meisten Politiker der „Altparteien“ – einschließlich Merkel und Seehofer – unterstützt von den deutschen Kirchenführern der beiden vom Staat finanzierten Kirchen, Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm, die beim Besuch des Felsendoms ihr Brustkreuz abgelegt haben, um die Gefühle der muslimischen Gastgeber nicht zu verletzen.

Diese Rücksichtnahme erleben Christen in aller Welt nicht. Sie werden gejagt, gefoltert und ermordet. Für sie wird in deutschen Kirchen Weihnachten noch nicht einmal gebetet und Fürbitte geleistet, wie es der Verfasser bei Weihnachsfeiern in einer evangelischen Kirche in Baden-Württemberg erleben musste.

Zum Islam gibt es Bibliotheken, die hervorragende Informationen zur Geschichte und Inhalt der „Lehre“ anbieten. Dazu gehören die Bücher von Thilo Sarrazin – das Letzte: „Feindliche Übernahme“ – oder von den Franzosen Michel Houellebecq „Unterwerfung“ – das deutsche Wort für „Islam“ – und von Boualem Sansal „2084: Das Ende der Welt“. Diese Bücher werden in Deutschland weitgehend ignoriert, weil sie eindeutig belegen, dass der Islam als Staatsreligion in Deutschland und in anderen Demokratien nicht zu einem demokratischen Land gehören kann, da Mohammed das letzte Wort hart.

Der Islam bestimmt die Gesetze und Regeln des Lebens in einem islamischen Gottesstaat. Begriffe wie „Europäischer Islam“ oder der „moderate Islam“ sollen den „Ungläubigen“ eine akzeptable Option des Islam vorgaukeln, die dem faktenfreien „Wunschdenken“ entspringt. Besonders zu kritisieren sind die beiden Staatskirchen, die vor dem Islam einknicken, anstatt ihre Gläubigen im rechten Glauben zu festigen. Die bereits oben beschriebene demographische Entwicklung in Deutschland mit den unterschiedlichen hohen Geburtsraten im deutschen und im muslimischen Bevölkerungsanteil führt nahezu zwangsläufig zur Frage: Wann gehört Deutschland dem Islam?

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Reue, Scham oder Schuldgefühl der Kanzlerin? Keine Spur. Sie macht weiter bis zum bitteren Ende – spätestens 2021.

Die Uhr in der Welt- und Europapolitik wird für Deutschland nicht angehalten – auch nicht für das gespaltene Europa. Die juristische Aufarbeitung der hier aufgezählten Gesetzes- und Vertragsbrüche wird Jahre dauern – mit fraglichem Ergebnis.

Nach Auffassung des Verfassers muss es in Deutschland einen Ehrenkodex und Ehrengerichte geben, die ein moralisches Urteil – bis zur Entfernung aus dem Amt – fällen können. Sie sind für die verschiedenen Berufsgruppen zu bilden. Sie ersetzen keine juristischen Verfahren, aber sie sind handlungsfähig.

In seinem Beruf hat der Verfasser Tugenden erlebt wie Verantwortungsfreude, Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfreude“ gekoppelt mit Loyalität (als Zweibahnstraße), Ehrgefühl, Demut und Toleranz. Sie bilden einen moralisch-ethischen Handlungsrahmen, der in Deutschland nur noch wenig Beachtung findet. Er sollte bei der Auswahl von Spitzenverwendungen in Politik. Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Militär wieder stärker beachtet werden. Mit kosmetischen Korrekturen ist wenig zu erreichen.

Nur mit einer geistig-moralischen Wende kann Deutschland mittelfristig Leistung und Ansehen zurückgewinnen.

 

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