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Von Christian Euler

Als der Schauspieler, Filmemacher und Produzent Til Schweiger am Sonntag seinen knapp 500.000 Instagram-Followern mitteilte, dass er mit Boris Reitschuster befreundet und dieser sein Held sei, trat er damit postwendend eine breit angelegte und massenmedial begleitete Diffamierungskampagne gegen sich und den Gründer von reitschuster.de los.

Dieses Risikos war sich sicherlich auch der deutsche Starpianist Martin Stadtfeldt bewusst, als er seinen Gastbeitrag für das Magazin „Cicero“ schrieb.

Es steht viel auf dem Spiel für den 40-Jährigen, der mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, der Academy of St Martin in the Fields oder der Staatskapelle Dresden konzertierte und viermal mit dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet wurde.

Umso mehr Anerkennung verdient, dass er seine Karriere mit Sätzen wie diesem aufs Spiel setzt: „Wer meint, eine objektive Antwort darauf (ob die Maßnahmen gegen die Pandemie mehr Leid als Nutzen brachten, Red.) zu haben und etwa nur die Toten einer einzigen Krankheit zählt und diese Summierung zum sich selbst legitimierenden Maßstab für Bekämpfungsmaßnahmen gegen eben diese Krankheit macht, der verkürzt.“

Nach dieser „Logik“ hätten Maßnahmen solcherart immer einen Nutzen:

je repressiver, desto nützlicher.

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Quelle:

 

Siehe dazu auch:

Viele Ältere sagen inzwischen:

Welch ein Glück, dass ich bessere Zeiten erlebt habe
– in der heutigen möchte ich nicht mehr jung sein.

Die Art und Weise, wie so etwas als Selbstverständlichkeit akzeptiert wird,
macht sprachlos.

 

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