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Bei der Gelegenheit wäre zu erwähnen, an den Schlossberg zu denken.

Hier pulsierte einmal das Leben. Es gab Geschäfte wie die Firma Supper, Firma Lebsanft, Farben Krieger, eine Goldschmiedewerkstatt, ein Hutgeschäft, Lokalitäten, Wochen- und Weihnachtsmarkt. In den 60,70 und 80iger Jahren war Böblingen eine Einkaufsstadt, wir waren in der Sporthalle ein Austragungsort der Olympischen Spiele 1972 in München, später wurden zahlreiche Übertragungen aus der Sporthalle am Samstagabend in die Wohnzimmer der Republik und darüber hinaus übertragen.

Auch gab es noch große Firmen wie IBM, HP, mit ihrem Hauptsitz in der Stadt. Doch von dem ist fast nichts mehr übrig geblieben. Heute kennt fast keiner in Deutschland Böblingen. Die Sporthalle musste Wohnungen weichen. Ein eventueller Ersatz auf dem Flugfeld war Fehlanzeige Von der ehemaligen Gartenschau ist auch nicht mehr viel übrig geblieben. Dafür gibt es auf dem Flugfeld eine Trabantenstadt und bald ein Krankenhaus.

Die neue Stadtentwicklung versuchte man mit einer Bürgerbeteiligung.

Die zündende Idee wie in Nagold fehlt leider noch.

 

Den Bogen zur Geschichte möchte ich noch einmal spannen.

Ein Teil des Schlosses mit Spenden und Sponsoren wieder aufzubauen und dies

  • als Bürgersaal,

  • Standesamt,

  • für Rittermahle,

  • Lokalität mit Gewölbekeller und Biergarten,

  • Theateraufführungen a la Frau Plattner usw.

 

Dies wäre ein über Jahre hinziehendes Projekt, das die Geschichte Böblingens ergänzen könnte. 


Damit wäre der Markt- und Schlossberg wieder belebt.

 

 

Luise Haberl, Schönaich

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Quelle:

 

 

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