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Die Welt scheint an einem Punkt angekommen, den sie bereits vor einem Jahrzehnt erreicht zu haben schien: Eine neue Finanzordnung ist jetzt notwendig. Ein Jahrzehnt der monetären Expansion hat das Thema verzögert. Die Anpassung an die Realität könnte für die Staatsfinanzen und für die Währungen jetzt zur Probe werden. Der Zusammenbruch der Fiat-Währung könnte kurz bevorstehen. Die Aussicht auf die Rückkehr zum Goldstandard könnte bald zur Realität werden. Es ist zu hoffen, dass es gelingt, die neue Finanzordnung so sanft wie möglich zu etablieren. Ganz ohne Verluste dürfte dies jedoch nicht ablaufen.

Dass der Goldstandard und damit das Ende des Schuldgeldsystems kommen wird, erscheint recht sicher. Denn in den vergangenen Jahren sind die Goldkäufe der Zentralbanken regelrecht explodiert. Vergangenes Jahr kauften sie über 640 Tonnen Goldbarren – fast doppelt so viel wie 2017. Die europäischen und asiatischen Zentralbanken waren beim Goldkauf die aggressivsten. Deutschland hat 2017 über die Hälfte seiner Goldreserven aus den USA und Großbritannien wieder nach Frankfurt geholt.

Goldreserven bieten nicht nur Schutz vor Finanzcrashs oder Inflation. Sie bieten auch die Möglichkeit, wieder den Goldstandard einzuführen, den US-Präsident Nixon 1971 abgeschafft hatte. Wir berichteten bereits vor einem Jahr, dass der massive Goldkauf der letzten Jahre System hat. Die italienische Finanzzeitung „Il Sole 24 Ore“ will vor rund einem Jahr an geheime Informationen gekommen sein. Mit dem 29. März 2019, dem Tag an dem der Brexit zuvor geplant war, sollten die Zentralbanken weltweit wieder den Goldstandard einführen. In dem Artikel hieß es, dass „die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, die ‚Bank der Zentralbanken‘, für den 29. März die Wiederbelebung des Goldstandards in der Bankenwelt geplant habe“.

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