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Es gibt noch eine weitere, dunklere Arglist, die am Werk ist. Eben-
falls innerhalb der Spanne der letzten Generation hat sich ein immer
größer werdender Teil der politischen Klasse entschieden, daß ihr
eigenes Interesse in der Globalisierung liege. Sie wollen daher supra-
nationale Organisationen schaffen, die sie kontrollieren können,
ohne das störende Einmischen der nationalen Souveränität fürchten
zu müssen. Es wird immer klarer, daß das „Demokratiedefizit“ der
Europäischen Union nicht nur ein einfaches, „technisches“ Problem
ist, welches dementsprechend mit rein technischen Mitteln gelöst
werden kann. Das Defizit beruht eher auf einer fundamentalen
Überzeugung, die mit blindem Eifer verteidigt wird.

Ob sie sich nun legitimiert fühlen durch angebliche ökonomische Notwendigkeiten, oder ob sie eigenständig eine internationale Menschenrechtsgesetzgebung entwickeln

– die Mandarine der EU-Institutionen vereinnahmen das politische Leben in Europa und beantworten dabei alle Herausforderungen mit der gleichbleibenden technokratischen Formel:

Es gibt keine Alternative.

Das ist die sanfte, aber immer realere Tyrannei, der wir ausgesetzt sind.

.....'

Quelle:

Siehe dazu auch:

 

 

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