Trends der Zukunft

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  1. Wasserstoff aus Elektrolyse gilt als Baustein der Energiewende, doch die Katalysatoren dafür kosten viel Geld. Platin und Iridium beschleunigen die Reaktion zuverlässig, sind aber selten und teuer. Ein Forschungsteam des Indian Institute of Technology Gandhinagar (IITGN) hat nun am Computer eine Alternative durchgerechnet: eine einschichtige, ungeordnete Form von Kohlenstoff. Sie kommt komplett ohne Metall aus …
  2. Yara hat in Sluiskil, Niederlande, die größte industrielle Anlage zur CO₂-Abscheidung in Europa eingeweiht. Die Anlage sitzt am größten Ammoniak- und Düngemittelwerk des Konzerns und fängt künftig bis zu 800.000 Tonnen CO₂ pro Jahr aus der Ammoniakproduktion ab. Zur Eröffnung reisten der norwegische Premierminister Jonas Gahr Støre, sein niederländischer Amtskollege Rob Jetten und EU-Klimakommissar Wopke …
  3. Stahl gilt als eine der am schwersten zu dekarbonisierenden Branchen der Industrie. Hochöfen verbrennen Kohle, um Eisenerz zu Roheisen zu reduzieren, und stoßen dabei enorme Mengen CO2 aus. Das schwedische Unternehmen Stegra bringt nun eine Alternative in den industriellen Maßstab: eine Stahlanlage in Boden, die Kohle vollständig durch grünen Wasserstoff ersetzt. Google unterstützt das Projekt …
  4. Mit einer Spritze, die ein Alterungsenzym blockiert, konnten Forscher der Stanford Medicine verlorenen Gelenkknorpel regenerieren. Bislang galt Arthrose, die hauptsächlich in den Knie- und Hüftgelenken auftritt, als irreversibel. Nur Schmerzmittel und schlussendlich der Einbau künstlicher Gelenke waren die Mittel der Wahl, um betroffenen Patienten wieder auf die Beine zu helfen. Jetzt könnte sich das ändern. …
  5. Eine Kamera lässt sich heutzutage einfach überall verstecken, ausgefeilte Spionagetechnik ist dafür gar nicht nötig. Jeder kann zum Beispiel im Hotel-Badezimmer seine versteckte Kamera anbringen, erst recht in Umkleidekabinen von Bekleidungsgeschäften oder an Orten, wo sich gut Gespräche belauschen lassen. Bisher gab es für den Normalbürger keine Möglichkeit, außer intensives und langwieriges Suchen, solche Spione …
  6. Von wegen Randerscheinung! Eine umfassende internationale Studie zeigt: Das Risiko für mindestens eine psychische Erkrankung bis zum 75. Lebensjahr liegt weltweit bei rund 50 Prozent. Haben wir verlernt, menschengerecht zu leben – oder konnten wir das noch nie? Interviews mit 156.000 Menschen aus 29 Ländern Als Grundlage ihrer Auswertung nahmen Forscher der University of Queensland …
  7. Betriebssystem abgestürzt, kein Zugriff auf den PC mehr möglich? In diesem Fall kann auch keines der üblichen Remote-Desktop-Programme wie TeamViewer oder VNC mehr helfen, um womöglich aus der Ferne Abhilfe zu schaffen. Eine winzige WLAN-Box zum Preis von nur 42 Dollar soll in dieser vertrackten Situation helfen: Mit ihr wird die Reparatur am abgestürzten Kölner …
  8. Meereswellen tragen enorme Energiemengen, doch ihre Periode und Einfallsrichtung ändern sich ständig. Genau das macht die Nutzung mit schwingenden Bojen schwierig: Wellenenergiewandler arbeiten am effizientesten nahe ihrer eigenen Resonanzfrequenz. Werden viele Bojen zu einer Farm zusammengeschaltet, kommt ein weiteres Problem hinzu. Die Anlagen beeinflussen sich gegenseitig durch Streuung und Abschattung, sodass innerhalb des Feldes sehr …
  9. Weichmacher stecken in Gartenschläuchen, Regenjacken, Lebensmittelverpackungen und medizinischen Geräten. Kaum jemand kommt heute noch ohne Kontakt zu Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) aus, jenem Zusatzstoff, der PVC weich und biegsam macht. Eine neue Studie des Florey Institute of Neuroscience and Mental Health in Melbourne liefert nun einen möglichen biologischen Mechanismus dafür, wie die Substanz die Gehirnentwicklung von Kindern …
  10. Steigender Strombedarf durch Rechenzentren und die Elektrifizierung ganzer Industriezweige treibt in den USA derzeit ein neues Interesse an der Kernkraft an. Die Regierung strebt an, die heimische Kernkraft-Kapazität bis 2050 um 300 Gigawatt zu erweitern. Derzeit liefern 94 Leichtwasserreaktoren rund ein Fünftel des amerikanischen Stroms, das entspricht etwa 100 Gigawatt. Ein Ausbau dieser Größenordnung würde …