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Die Atomsprengköpfe von Hiroshima und Nagasaki hatten eine Sprengkraft von 15 bzw. 20 Kilotonnen. Heutige (amerikanische, russische und chinesische) Bomben sind fünf- bis zehnmal stärker, wenn sie als taktische Waffen eingesetzt werden, während strategische Bomben zehn- oder hundertmal stärker sein können.

Doch nach der katholischen Lehre ist die Atombombe, so schrecklich sie auch sein mag, weniger schlimm als eine einzige schwere Sünde.

Der Grund dafür ist, wie der heilige Thomas von Aquin erklärt, daß „die Todsünde ihrer Art nach ein unermeßliches Übel ist; sie übersteigt alle körperlichen Schäden, ja sogar die Verderbnis des gesamten materiellen Universums“
(Summa Theologiae, I‑II, q. 73, a. 8, ad 3).

Das körperliche Übel kann auch eine Rolle in der göttlichen Vorsehung spielen und einem größeren Gut dienen,

aber eine einzige Todsünde ist schlimmer als alle körperlichen Übel des Universums zusammen, weil sie ein direktes und freiwilliges Vergehen gegen Gott ist,

das den ewigen Verlust der Seele verursacht,

und das Gut der Seele ist dem des Körpers unendlich überlegen
(Summa Theologiae, II-II, q. 26, a. 3).

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Diese Episoden bestätigen eine große Wahrheit: Wir müssen uns nicht vor der Atombombe fürchten, sondern vor der moralischen Störung, die die Menschheit heimsucht.

Die Sünde ist der einzige Grund für die physischen Übel, die uns überfluten, denn wie der heilige Paulus sagt, sind Leiden und Tod durch die Sünde in die Welt gekommen (Röm 5,12).

Doch das Gebet besiegt das Böse, und die Gottesmutter lehrte in Fatima, daß die Waffe des christlichen Kämpfers schlechthin der Rosenkranz ist.

In einem Interview vom 26. Dezember 1957 mit Pater Agostino Fuentes
sagte Schwester Lucia, eine der Seherinnen von Fatima:

„Die Strafe des Himmels steht unmittelbar bevor. […].
Gott hat beschlossen, der Welt die letzten beiden Mittel gegen das Böse zu geben, nämlich den Rosenkranz und die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens.
Es wird keine anderen geben (…).
Es gibt kein noch so schwieriges Problem materieller oder besonders spiritueller Art im Privatleben eines jeden von uns oder im Leben der Völker und Nationen, das nicht durch das Gebet des Heiligen Rosenkranzes gelöst werden könnte“.

Es ist also wahr, daß das Rosenkranzgebet stärker ist als die Atombombe.

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