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Der woke Regenbogen bedeutet die Bejahung aller möglichen sexuellen Vorlieben und Beziehungskonstellationen. Es ist die Schande unserer Zeit, dass er auch vor Kirchen flattert.
Der Gottesmutter Maria, der Demut in Person, gefällt die Pride-Fahne jedenfalls nicht.
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Der öffentlich zur Schau gestellte Regenbogen bedeutet nicht mehr etwa nur Toleranz – im Sinne eines Ertragens einer eigentlich abgelehnten Sache –, sondern Akzeptanz, Respekt, Wertschätzung. In erster Linie geht es um die Affirmation aller möglichen sexuellen Identitäten, Vorlieben und Beziehungskonstellationen. Dabei gilt das Motto: Alles auf diesen Feldern Praktizierte ist genauso gut, wenn nicht sogar besser, weil „freier“ und eben „bunter“ als die klassische heterosexuelle Paarbeziehung im Rahmen einer Ehe.
Der Regenbogen steht aber auch über das Geschlechtliche hinaus für „Offenheit“, ja im wahrsten Sinne des Wortes für „grenzenlose“ Offenheit, das heißt: für liberale Flüchtlings- und Einwanderungspolitik im Sinne der linken „No borders“-Agenda.
Wie kann die Kirche sich damit solidarisch zeigen?
Die Ehe zwischen Mann und Frau gehört zum Kernbestand christlicher Moral, wie sie die Bibel bezeugt und das katholische Lehramt verkündet.
Insofern ist das Hissen des woken Regenbogens an Kirchen einem gläubigen Menschen nur schwer begreiflich zu machen.
Wie kann die Kirche sich mit einer Bewegung solidarisch zeigen, die diese elementare, von Gott allein für gut befundene, eheliche Verbindung von Mann und Frau als nur eine von unzähligen Möglichkeiten relativiert und dadurch ihren besonderen naturrechtlichen und sakramentalen Status untergräbt?
Besonders spitzfindige Verteidiger der woken Beflaggung weisen in ihrer Reaktion auf solche Fragen gerne darauf hin, dass der Regenbogen schließlich ein urchristliches Symbol und daher unproblematisch sei.
Richtig ist, dass Gott nach der Sintflut als Zeichen seines Bundes mit Noah und seinen Nachkommen einen Regenbogen am Himmel erscheinen lässt:
„Dann fuhr Gott fort: ‘Dies soll das Zeichen des Bundes sein, den ich zwischen mir und euch und allen Lebewesen, die bei euch sind, für ewige Zeiten schließe: Ich stelle meinen Bogen in die Wolken.’“ (Gen 9,12–13)
Obwohl Gott die Menschen aufgrund ihrer Sündhaftigkeit im Laufe des Alten Testaments immer wieder mit Strafen überziehen wird, ist das Bundeszeichen zwischen ihm und den Menschen trotzdem ein Zeichen des Friedens: Der Frieden Gottes wartet auf alle, die bereit sind, sich zu bekehren und ihr Leben im Einklang mit dem Schöpfer und seinen Geboten zu leben.
Im woken Regenbogen fehlt die Farbe Mariens
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Quelle: