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Daily Compass: Kann die Förderung der Einwanderung wirklich als Lösung angesehen werden, wenn es ganzen Regionen Afrikas und des Nahen Ostens an Ressourcen, Energie und jungen Talenten mangelt?

Weihbischof Schneider: Das ist ein großer Fehler. Anstatt die Einwanderung zu fördern, sollten europäische Regierungen in humanitäre und wirtschaftliche Projekte investieren, die es Flüchtlingen und Einwanderern ermöglichen, in ihren eigenen Ländern zu bleiben, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und so zu Wohlstand und Fortschritt ihrer Heimat beizutragen.

Ideologisch und politisch motivierte Einwanderung entwurzelt Menschen, raubt Nationen ihre Stärke und treibt sie in Verarmung und Rückständigkeit.

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Daily Compass: Trotz der Märtyrer von gestern und heute – von Pater Jacques Hamel bis zu den Gläubigen von Nizza, die dem Anschlag von 2020 zum Opfer fielen –, warum tritt die Kirche im Westen so zurückhaltend auf, wenn es darum geht, die islamistische Bedrohung beim Namen zu nennen?

Weihbischof Schneider: Ich glaube, daß sich viele Kirchenvertreter heute von politischer Korrektheit leiten lassen. Interreligiöser Dialog ist eine zweideutige Methode. Er fordert Harmonie zwischen den Religionen, die weder in der Lehre noch in der Moral existiert und oft auch in der Praxis fehlt.

Darüber hinaus enthalten der Koran und die Scharia klare Aussagen, die Nichtmuslime diskriminieren, aber diese werden nie thematisiert. Dieser Art von „Dialog“ mangelt es an Aufrichtigkeit.

Das Problem des politisierten Islam und der zunehmenden Verfolgung von Christen, insbesondere in islamischen Ländern oder durch islamistische Extremistengruppen, wird selten diskutiert. (…)

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Quelle:

 Siehe dazu dort auch die Kommentare, vor allem von: