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Verrät die Kirche den christlichen Glauben und die Kultur Europas?

Nichts weniger wirft ihr Athanasius Schneider vor.

Zu Ostern ruft der katholische Weihbischof aus Kasachstan die Europäer auf,
ihre Kultur vor einem woken Totalitarismus und der Masseneinwanderung zu retten.

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„Die deutsche Kirche ist gleichgeschaltet, sie hat das Christliche und Katholische verraten“

Papst Leo XIV. hat Anfang des Jahres gewarnt, dass wir uns im Westen bereits eine „neue Sprache im Orwell-Stil“ angeeignet haben, „die im Versuch, immer inklusiver zu sein, am Ende jene ausschließt, die sich den Ideologien, die sie antreiben, nicht anpassen“.

Schneider: Das ist genau, was ich meine. Und es macht Mut, dass der Heilige Vater wagt, das anzusprechen. Es bestärkt mich in meinem Aufruf an alle guten Kräfte der Gesellschaft, eine Allianz zur Rettung der Freiheit Europas zu bilden.

Gibt es nicht eigentlich bereits eine Bewegung, die genau diesen Auftrag hat, die christlich-abendländische Kultur Europas zu erhalten – nämlich die Kirche?

 

Schneider: Absolut richtig, nur leider ist vor allem die Kirche in Deutschland bereits völlig gleichgeschaltet, mit dem Zeitgeist, dem Mainstream und der Ideologie der Regierungsparteien – wobei sie das eigentlich Christliche und Katholische verraten hat.

Es ist traurig, aber leider ist die Kirche in Deutschland zur feigen – ich betone: zur feigen! – Kollaborateurin der linken Ideologie geworden. Und ich bin sicher, dass das als große Schande in die Geschichte eingehen wird, und voll Scham wird man einmal später die Namen der Bischöfe lesen, die als feige Kollaborateure all das angeführt haben.

Ziemlich harte Worte.

Schneider: Notwendig klare Worte, würde ich sagen.

Haben Sie keine Bedenken, so offen zu formulieren? Normalerweise ist man unter „Kollegen“ doch sicherheitshalber diplomatischer.

Schneider: Nein, ich meine, man muss die Wahrheit klar aussprechen. Und ich wurde von meinen Eltern auch dazu erzogen, zu meiner Überzeugung zu stehen. Zudem, was habe ich zu verlieren, wenn ich meine Überzeugung habe?

Als ich vor einigen Jahren in Washington weilte, fragte mich eine Dame, eine überzeugte Katholikin, ob ich denn nicht Angst habe, weil ich damals, gemeinsam mit anderen Bischöfen, eine Erklärung abgegeben hatte, die Papst Franziskus kritisierte beziehungsweise aufforderte, Klarheit zu schaffen bezüglich der Frage der Ehemoral.

Auch ihr habe ich damals geantwortet: Ich habe nichts zu verlieren. Und was sagte die Dame darauf? „Herr Bischof, richtig, denn Sie werden alles verlieren, wenn Sie das nicht tun.“ Was für eine wunderbare Aussage dieser Frau!

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Quelle:

 

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