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Betrachtet man die Weltlage aus wirtschaftlicher und politischer Perspektive,
so hat man den Eindruck, dass der Planet immer mehr in ein Chaos versinkt.

Von FRANZ FERDINAND | Der Planet leidet unter einer Verkettung von unendlich vielen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Problemen, die sich eher gegenseitig aufschaukeln, als dass sie sich irgendwie ausgleichen. Man redet viel von Nachhaltigkeit und träumt von einer Welt, die aus in sich geschlossenen Kreisläufen besteht, jedoch entwickelt sich der Planet in die genaue Gegenrichtung.

Dies hängt damit zusammen, dass geschlossene Kreisläufe nur lokal in Überschaubaren Dimensionen funktionieren können, durch die Globalisierung der Weltwirtschaft hingegen die Kreisläufe immer offener und damit instabiler werden.

Treibender Faktor ist der technische Fortschritt, der neue Möglichkeiten, aber auch neue Probleme schafft.

Mussten unsere Altvorderen mit dem auskommen, was die unmittelbare Umgebung an Rohstoffen und Nahrungsmittel lieferte, so schaffte der technische Fortschritt eine Welt von unglaublichen Möglichkeiten, aber auch globaler Abhängigkeiten. Die notwendigen Stoffströme und Lieferketten sind global und damit aber auch abhängig von vielen Unwägbarkeiten, die sich buchstäblich über Nacht ändern können.

Schon aus rein spieltheoretischen Überlegungen ist klar,
dass die Vulnerabilität des Gesamtsystems umso größer wird, je mehr Akteure mitspielen.

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