Vatikan News
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D: Bischof Wilmer will entschiedeneren Einsatz für Frieden
40 Jahre nach dem ersten interreligiösen Friedenstreffen in Assisi kommen dort erneut Vertreter aller Religionen zusammen. Der Einsatz für Frieden ist nötiger denn je, findet Bischof Wilmer, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).
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Bundesweiter Abschluss des Weltmissionsmonats in Regensburg
Mit einem Festgottesdienst im Regensburger Dom haben missio München und das Bistum Regensburg den Sonntag der Weltmission und damit zugleich das 100. Jubiläum der Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit gefeiert. Mit Gästen aus dem Partnerland Madagaskar beschlossen der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer, missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber und der höchste Repräsentant der Kirche in Madagaskar, Kardinal Désiré Tsarahazana, die Aktionen zum Monat der Weltmission.
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Vatikan/Italien: Kardinal Paolo Romeo ist tot
Kardinal Paolo Romeo, emeritierter Erzbischof von Palermo, ist diesen Sonntag (25. Oktober) im Krankenhaus „San Marco“ im sizilianischen Catania gestorben. Er wurde 88 Jahre. Wie die Erzdiözese Palermo mitteilte, starb der Kardinal nach langer Krankheit. Er war von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010 zum Kardinal kreiert worden. Der sizilianische Bischof und Kirchendiplomat hatte sich unter anderem durch sein Eintreten gegen die Mafia einen Namen gemacht.
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Papst prangert humanitäre Not im Jemen an und verurteilt Attacke in Jordanien
Papst Leo XIV. hat auf die „ernste humanitäre Lage im Jemen, insbesondere in der Stadt Taiz, wo die Bevölkerung unter dem Mangel an Nahrungsmitteln, Wasser und medizinischer Versorgung leidet", aufmerksam gemacht. Er rief nach seinem Mittagsgebet am Sonntag eindringlich auf „die Feindseligkeiten zu beenden und dem jemenitischen Volk sowie allen Völkern der Region ein Leben in Frieden zu gewährleisten." Der Papst verurteilte auch den Anschlag auf eine christliche Gemeinde in Jordanien.
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Wortlaut: Papst Leo XIV. beim Mittagsgebet am 25.10.2026
Hier die Ansprache, die Leo XIV. beim Angelusgebet am Petersplatz diesen Sonntag gehalten hat, in ihrer offiziellen deutschen Übersetzung.
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Papst Leo XIV.: Es gibt keine Liebe „auf Befehl“
Gott zu lieben ist keine Pflicht, die sich verordnen lässt. Vielmehr geht es um eine persönliche Beziehung, die den ganzen Menschen erfasst. In der Katechese beim Mittagsgebet an diesem Sonntag hat Papst Leo XIV. die untrennbare Verbindung von Gottes- und Nächstenliebe betont. Ohne Liebe verliere der Glaube seinen eigentlichen Inhalt.
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Friedenstreffen in Assisi: Ohne Papst, mit Vorfreude auf Peru-Reise
Diesen Sonntag hat in Assisi das 40. internationale Friedenstreffen der katholischen Gemeinschaft Sant’Egidio begonnen. Mehr als 380 Vertreter verschiedener Religionen werden erwartet. Papst Leo XIV. wollte zum Abschluss am 27. Oktober anreisen, musste aus gesundheitlichen Gründen nach seiner Lungen-OP aber vorsichtshalber verzichten. Seine Peru-Reise im November wurde bisher nicht abgesagt. In Assisi vor Ort ist die Peruanerin Glenda Katya Alvarado Caceres, wir haben mit ihr gesprochen.
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Kroatien: Bischöfe warnen vor Umweltverschmutzung
Die Kroatische Bischofskonferenz (HBK) hat bei ihrer 73. Vollversammlung vom 20. bis 22. Oktober 2026 in Zagreb vor den Folgen illegaler Müllentsorgung und Umweltverschmutzung gewarnt. Unter dem Vorsitz des Zagreber Erzbischofs Dražen Kutleša berieten die Bischöfe zudem über den synodalen Prozess, die Ausbildung künftiger Priester sowie neue Initiativen für Familien und Laien in Kirche und Gesellschaft.
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Radio-Akademie: Franz von Assisi (7)
Fast jeder kennt Franz von Assisi – aber oft nur aus zweiter Hand. Das will unsere Radio-Akademie in diesen Monaten ändern. Wir zeichnen 800 Jahre nach seinem Tod anhand der mittelalterlichen Originaltexte ein neues Franziskus-Bild.
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D: Katholikentag spendet 16.000 Euro für Klimaschutz in Kenia
Der Deutsche Katholikentag hat rund 16.000 Euro an die kirchliche Klima-Kollekte gespendet. Mit dem Geld sollen energieeffiziente Kochstellen in Kenia finanziert und damit die CO₂-Emissionen des Katholikentags in Würzburg ausgeglichen werden.
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D: Kirchenvertreter mahnen zu kleinen Friedensschritten beim Nahost-Konflikt
Angesichts der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten haben Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche zu neuen Friedensbemühungen aufgerufen. Beim 5. Ökumenischen Friedensdialog in Osnabrück betonten sie, dass auch kleine Schritte zu einem friedlicheren Miteinander beitragen könnten. Zugleich warnten sie davor, Sicherheit ausschließlich mit militärischen Mitteln erreichen zu wollen.
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Jordanien: Acht Tote nach Anschlag auf christliche Gemeinde
Die Zahl der Todesopfer nach dem Anschlag auf eine christliche Gemeinde in Jordanien ist auf acht gestiegen. Bei dem Angriff auf eine Beerdigungsfeier am Freitag wurden zudem 40 Menschen verletzt. Landesweit löste die Tat Bestürzung aus. Vertreter von Politik und Religionsgemeinschaften rufen zu gesellschaftlichem Zusammenhalt auf.
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Sr. Birgit Weiler: „Mission heißt, einander auf Augenhöhe zu begegnen"
Wie kann Mission heute glaubwürdig gelebt werden – angesichts einer Geschichte, die auch von Eroberung und Machtgefällen geprägt ist? Darüber haben Vertreterinnen und Vertreter aus aller Welt bei einem Missionskongress des Dikasteriums für die Evangelisierung in Rom gesprochen. Schwester Birgit Weiler lebt seit vielen Jahren in Peru und lehrt Theologie in Lima. Im Gespräch berichtet sie, welche Impulse sie mitnimmt und was ein zeitgemäßes Missionsverständnis für sie bedeutet.
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Indien: Jesuit unterstützt Proteste für Demokratie
In Indien gehen junge Menschen für demokratische Rechte und eine Reform des Wahlsystems auf die Straße. Hintergrund ist eine umstrittene Überarbeitung der Wählerlisten, durch die nach Angaben der Protestbewegung rund 130 Millionen Menschen ihr Wahlrecht verloren haben sollen. Der Jesuit und Menschenrechtsaktivist Cedric Prakash sieht in den Demonstrationen ein wichtiges Zeichen für Gerechtigkeit und gesellschaftliche Verantwortung.
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Deutscher Religionsfreiheitsbeauftragter reist nach Assisi
Der Religionsfreiheitsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Rachel, nimmt am Internationalen Friedenstreffen in Assisi teil. Angesichts weltweiter Krisen fordert er, religiöse Akteure stärker in Friedensbemühungen einzubeziehen.
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Mosambik: Bildung bleibt zentrale Herausforderung
50 Jahre nach der Unabhängigkeit hat Mosambik deutliche Fortschritte im Bildungswesen erzielt. Dennoch fehlen vielerorts Schulen, Unterrichtsmaterialien und ausreichend Lehrkräfte. Besonders katholische Lehrer sind nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Fides gefordert, jungen Menschen neben Wissen auch Werte und gesellschaftliche Verantwortung zu vermitteln.
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Unser Sonntag: Der Weg führt nach innen
Jesus nennt das wichtigste Gebot: Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Denken zu lieben. Clemens Gudenus erläutert: Der Weg dorthin führt in unsere Innerlichkeit – dorthin, wo der Heilige Geist wirkt und uns immer wieder zu Gott zieht. Im Gebet lernen wir, auf diese leise Stimme zu hören und dem Frieden zu folgen, den er schenkt.
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Seligsprechungsverfahren für Bischof Friedrich Kaiser geht voran
Papst Leo XIV. hat den sogenannten „heroischen Tugendgrad" für den deutschen Missionar Friedrich Kaiser (1903-1993), der als Bischof in Peru wirkte und als „Wegbereiter der Bibel in Peru“ gilt, anerkannt. Das gab der Vatikan diesen Samstag bekannt. Damit ist ein wichtiger Schritt im Prozess für Seligsprechungen der katholischen Kirche getan. Der aus Dülmen stammende Missionar darf nun als „ehrwürdiger Diener Gottes" bezeichnet werden.
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Ukraine: Humanitäre Waffenruhe für Oleschky angekündigt
Russland und die Ukraine haben eine örtlich begrenzte Waffenruhe für die Stadt Oleschky in der Region Cherson vereinbart. Sie soll humanitäre Hilfslieferungen und die Evakuierung von Zivilisten ermöglichen. An der Vermittlung war auch US-First-Lady Melania Trump beteiligt. Papst Leo XIV. hatte sich zuvor für eine Waffenruhe in der Stadt eingesetzt. Unterdessen kündigt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj neue Friedensgespräche mit Russland und den USA an.
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Leo XIV. an Jesus Youth: „Tragt den Glauben in neue Länder“
Papst Leo XIV. hat die internationale katholische Bewegung Jesus Youth dazu ermutigt, ihren missionarischen Eifer zu bewahren und ihre Präsenz in weiteren Ländern auszubauen. Bei einer Audienz am Samstag, 24. Oktober, im Vatikan würdigte er die Entwicklung der vor 40 Jahren im indischen Bundesstaat Kerala entstandenen Bewegung. Zugleich rief er dazu auf, die Einheit trotz unterschiedlicher sozialer Hintergründe, Kulturen und Sprachen zu bewahren.
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Papst Leo XIV. trifft Patriarch Bartholomaios
Papst Leo XIV. hat den Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., diesen Samstag im Vatikan in Audienz empfangen. Das gab der Vatikan anschließend bekannt. Das Oberhaupt der orthodoxen Kirche von Konstantinopel ist zu einem mehrtägigen Besuch nach Italien gereist, wo ihm am Freitag die Ehrendoktorwürde der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin verliehen wurde. Am 27. Oktober will der Patriarch zudem am internationalen Friedenstreffen in Assisi teilnehmen.
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Was bleibt? Der Fluchtweg der Päpste über den Dächern Roms
Zwischen dem Vatikan und der Engelsburg verläuft ein rund 800 Meter langer Verbindungsgang, der über Jahrhunderte hinweg Schutz und Sicherheit bieten sollte. Der Passetto di Borgo erinnert an Zeiten, in denen selbst Päpste vor Gewalt und politischen Konflikten fliehen mussten. Besonders der Sacco di Roma von 1527 hat sich tief in die Geschichte dieses Ortes eingeschrieben.
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Jesus Youth-Bewegung feiert 40-jähriges Bestehen in Rom
Mehr als 1.100 Mitglieder der internationalen katholischen Bewegung Jesus Youth aus 41 Ländern kommen derzeit in Rom zur GO Conference 2026 zusammen. Die Begegnung findet vom 20. bis 25. Oktober statt und steht im Zeichen von 40 Jahren Gebet, Gemeinschaft und Mission. Für diesen Samstag, 24. Oktober, ist um 11.15 Uhr eine Audienz bei Papst Leo XIV. geplant. Vatican News überträgt die Begegnung live und ohne Übersetzung über die Webseite.
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Papst wird Ehrenmitglied der Hauskirche von König Charles III.
Königliche Geste nach fünf Jahrhunderten Kirchenspaltung: Das katholische Kirchenoberhaupt Leo XIV. ist jetzt „Päpstlicher Mitbruder“ des Leitungsorgans der St. George's Chapel in Windsor, der Kirche der britischen Monarchen. Wie das Königshaus am Freitag mitteilte, nahm Leo XIV. die Einladung von König Charles III. als Oberhaupt der anglikanischen Church of England an.
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Papst Leo XIV. empfängt ukrainisches Kirchenoberhaupt Schewtschuk
Papst Leo XIV. hat am Freitag, dem 23. Oktober, das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, im Apostolischen Palast im Vatikan in Audienz empfangen. Zu den genauen Anlässen und Inhalten der Gespräche machten zunächst weder der Vatikan noch die Leitung der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche nähere Angaben.