katholisches.info - 😉 😉 Pater Joachim Heimerl von Heimthal, Zwischen Widersprüchlichkeit und Aberglauben: Über die Kirche und die Päpste in unserer Zeit - Für die Seelenhygiene, die Wahrheit zu sagen 😉 😉
In Deutschland nimmt man die Widersprüchlichkeit der Kirche selbstverständlich hin; beispielsweise versteht man sich nur dann als „katholisch“, wenn man die sogenannte „Kirchensteuer“ bezahlt. Tut man dies nicht, wird man aus der Kirche „ausgeschlossen“.
Taufe und Firmung zählen nichts mehr; der Empfang der Sakramente wird „verboten“. Kurz: Die Kirchensteuer entscheidet, wer „katholisch“ ist.
Obwohl dieses System von Hitler stammt, wird es in Deutschland allgemein akzeptiert. Am meisten hängen natürlich die Bischöfe daran, die sich politisch gegen „rechts“ engagieren und von Hitlers Kirchensteuer profitieren. – Eine merkwürdige Art, „glaubwürdig“ zu sein, doch in Deutschland fällt dieser Widerspruch niemand mehr auf.
Leider ist Widersprüchlichkeit keine Eigenart der Deutschen, sondern das Markenzeichen der Kirche in unserer Zeit; sie ist zu ihrer Grundgestalt geworden, und die beiden letzten Päpste illustrieren dies; ihre übertriebene Verehrung zeigt, wie falsch das Amt des Papstes inzwischen verstanden wird und in welche Widersprüche es sich verstrickt.
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Wie lange die Kirche in dieser zwiespältigen Situation überleben wird, vermag niemand sagen. Dass sie vor einer endgültigen Spaltung steht, gilt wohl als sicher. – Wahrheit und Widerspruch gehen am Ende getrennte Wege, und es wäre die große Aufgabe der Päpste gewesen, dies im Nachgang des Zweiten Vatikanischen Konzils zu vermeiden. An diesem historischen Versagen leidet die Kirche bis heute, schweigt es aber zu ihrem Verderben tot.
Wir alle können jedoch Christus nicht folgen, der der „Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh. 14,6) ist, wenn wir zugleich den Abwegen einer „nachkonziliaren“ und „synodalen“ Kirche folgen, die sich von der Wahrheit der göttlichen Offenbarung und der kirchlichen Überlieferung gelöst hat und eigene „Wahrheiten“ erfindet.
Die „Segnung“ gleichgeschlechtlicher Paare, die Franziskus etabliert hat, oder seine Verfolgung der überlieferten Messe waren ein überdeutliches Zeichen:
Kein Papst steht über Jesus Christus!
Kein Papst kann die Lehre der Kirche ins Gegenteil verkehren oder über ihre Liturgie verfügen!
Kein Papst ist „Herr“ der Kirche und NIEMAND muss an Widersprüche und Irrtümer glauben, die ein Papst verkündet.
Kein Papst ist GOTT!
Das gilt für Franziskus wie Leo XIV., denn wir alle sind nur Jesus Christus verpflichtet und eben nicht dem einen oder dem anderen Papst. Im Gegenteil: Leo ist wie Franziskus an die Offenbarung und die überlieferte Lehre der Kirche gebunden; wo er sich davon frei fühlt, müssen wir ihm nicht folgen.
Aus diesem Grund möchte ich mich hier vollen Herzens zur Seligen Jungfrau als Miterlöserin und Mittlerin aller Gnaden bekennen und dies meinen verehrten Lesern empfehlen.
Was Papst Leo XIV., Kardinal Fernández und ihr Mariendokument betrifft, so habe ich dafür nur die folgende Worte, die mir für einen amerikanischen Papst – bei allem Respekt – umso passender erscheinen: „Shame on you, holy father!“
Manchmal ist es eben sehr viel besser für die Seelenhygiene, die Wahrheit zu sagen, als Päpste übermäßig und einfältig zu verklären.
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