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Am 12. November fand in Syrakus eine Tagung mit dem Titel „Kirche und Freimaurerei – so nahe, so fern?“ statt. Organisiert wurde sie vom Großorient von Italien. Redner waren der Theologe Msgr. Maurizio Aliotta (Erzbistum Syrakus), Msgr. Antonio Staglianò (Bischof von Noto) sowie Sergio Rosso und Santi Fedele, beide Ehrengroßmeister des Großorients.

Der Franziskaner der Immakulata, Paolo Maria Siano, einer der besten Kenner der Freimaurerei, fragte sich:
„Warum diese Tagung?“

Offizieller Grund waren die 300-Jahrfeiern der Gründung der Freimaurerei im Jahr 1717. In einem Artikel im Avvenire, der Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz, schrieb der Priester Ennio Stamile, daß es „trotz der Differenzen“ gut sei, „echte Wege des Dienstes am Allgemeinwohl und des transparenten und verantwortungsvollen Einsatzes für die soziale Gerechtigkeit zu beschreiten“.

Handelt es sich also „um eine katholisch-freimaurerische Kooperation auf der Ebene von sozialer Gerechtigkeit und Solidarität?“, so die Frage von Pater Siano, der die vier Hauptreden analysierte.

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Pater Siano:

„Ich erlaube mir, auf einige meiner Artikel zu verweisen, in denen ich anhand freimaurerischer Quellen das initiatische und esoterische Wesen des Großorients dargelegt habe. Initiation und Esoterik (Gnosis) sind das wirkliche „Herz“ der Freimaurerei und kommen lange vor Rationalismus, Laizismus und auch den humanitären Aktivitäten.
Damit stellt sich die Frage, in welchem Maß und bis zu welchem Punkt es möglich ist, öffentlich für soziale Gerechtigkeit und Solidarität zusammenzuarbeiten mit jemandem, der esoterische und gnostische Riten praktiziert, die mit großer Wahrscheinlichkeit für übermenschliche oder übernatürliche Kräfte offen sind.“

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Quelle:

 

 

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