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Frankreich ist aufgestanden, um den Plänen Präsident Hollands die Stirn zu bieten. Die massenhaft aus dem ganzen Land angereisten Franzosen, die einen Nachmittag lang aus der Innenstadt von Paris eine Fußgängerzone machten, wollen keine „Homo-Ehe“ und keine Kinderadoption durch gleichgeschlechtliche Paare. Die völlige Gleichstellung dessen, was nicht gleich ist: die gleichgeschlechtliche Beziehung mit der Ehe von Mann und Frau - soll noch in diesem Monat von der Nationalversammlung verabschiedet werden und sogleich in Kraft treten. Wie Zapatero in Spanien bis zu seinem kläglichen Abgang will der sozialistische Ministerpräsident Frankreichs die Zeit seiner Macht auskaufen, um das soziale Fundament der Gesellschaft irreversibel zu verändern. 

Dagegen hat sich eine zivile Koalition gebildet, die alle einschließt: Linke und Rechte, Wähler und gewählte Politiker, Bürger und Bürgermeister, Katholiken, Protestanten, Juden und Muslime, Vertreter ungezählter Verbände und – das ist die Sensation – auch Vertreter von Homosexuellenverbänden.

Homosexuelle stehen auf der Bühne und geben Zeugnis, dass das geplante Gesetz „Marriage pour tous“ niemandem dient, weder dem Allgemeinwohl, noch den Homosexuellen und am wenigsten den Kindern. Sie sagen, sie hätten ein politisches Gewissen und wollten sich nicht von den Lobbyisten der lautstarken, aber nicht repräsentativen Homolobby vereinnahmen und auf ihre sexuelle Orientierung beschränken lassen. Auch sie verdankten ihr Leben einem Vater und einer Mutter. Sie hätten kein Recht auf Kinder, vielmehr Kinder ein Recht auf ihre Eltern. Das sagen an diesem Nachmittag unweit des Elyseepalastes nicht katholische Bischöfe, sondern Homosexuelle! Solche Äußerungen tragen ihnen Morddrohungen von ihren Genossen ein. 

Motor des Aufstandes der Vernunft gegen die anthropologischen Revolutionäre ist Frigide Barjot, Pseudonym für Virginie Tellene, einer Politologin und Studienkollegin von F. Hollande, die als Humoristin und Kolumnistin landesweit bekannt ist und sich vor einigen Jahren zum Katholizismus bekehrte. Sie sagt: „Man möchte der Gesellschaft einen scheinbar großzügigen, einheitlichen Diskurs aufzwingen, der die gesetzliche Gleichbehandlung und den Kampf gegen Diskriminierungen vorwärtsbringt. Aber dahinter verbirgt sich in Wahrheit ein grundlegender Umbruch: Die Veränderung des Begriffs des Menschseins (conception de l’tre humain) in jeder Bedeutung des Wortes.“

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Quelle: http://www.gabriele-kuby.de/wortmeldungen/die-zukunft-gehoert-uns

 

 

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