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Text: Giuseppe Nardi

(Rom)

Einen Monat vor deren Eröffnung warnen zwei der profiliertesten Purpurträger der Kirche vor der Amazonassynode. Die umstrittene Kirchenversammlung, die vom radikalprogressiven Flügel der Kirche gewünscht wurde, wolle Hand an das Depositum fidei legen, so die Kardinäle Raymond Burke und Walter Brandmüller.

Mit Briefen, jeweils vom 28. August, haben sich die beiden herausragenden Kirchenfürsten, der US-Amerikaner Burke und der Deutsche Brandmüller, an alle Kardinäle gewandt und äußern ihre großen Bedenken und Sorgen über das Instrumentum laboris, das Grundlage der Amazonassynode sein wird, die am kommenden 5. Oktober eröffnet wird.

Über die Schreiben berichtete die Catholic News Agency von EWTN.

Die beiden Purpurträger lassen keinen Zweifel: Das von Papst Franziskus abgesegnete Arbeitsdokument „scheinen nicht nur“ in einigen Punkten „im Widerspruch zur authentischen Lehre der Kirche“, sondern „sind es“.

Konkret nennt Kardinal Brandmüller in seinem Schreiben die „nebulösen Formulierungen“ und dabei vor allem „die vorgeschlagene Schaffung neuer kirchlicher Dienste für Frauen“ sowie die „vorgeschlagene Priesterweihe für sogenannte viri probati“, mit der „der priesterliche Zölibat in Frage gestellt wird“.

Kardinal Brandmüller äußert gegenüber ihren Mitbrüdern im Kardinalskollegium auch starke Bedenken wegen der treibenden und führenden Kräfte, die hinter der Amazonassynode stehen. Namentlich genannt werden vor allem Kardinal Claudio Hummes, Bischof Erwin Kräutler und Bischof Franz-Josef Overbeck die „einen gravierend negativen Einfluß“ ausüben.

Ohne es explizit zu erwähnen, zeigt der Kardinal, selbst Deutscher, auf, daß die Amazonassynode vor allem eine „deutsche“ Operation ist und damit die Interessen des deutschen Sprachraums verfolgt werden.

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Papst Franziskus macht Essen und Trinken in Kirchen hoffähig

Die „Heiligkeit“ des Ortes sei nur durch den Göttlichen Kultus und Frömmigkeitsübungen gegeben, für die er errichtet wurde“. Eine Kirche als Speisesaal zu nützen „ist ein weiterer Ausrutscher, der die Unterscheidung zwischen dem Heiligen und dem Profanen verwischt“, so Guarini.

Papst Franziskus billigt heute durch seine Anwesenheit in der Basilika San Petronio diese von der Gemeinschaft Sant’Egidio eingeführte Unsitte und macht sie in der Kirche erst wirklich hoffähig.

Da das Programm eines Papstbesuches in Rom und nicht vor Ort entschieden wird, ist das Essen in der Kirche von Papst Franziskus gewollt.

Mit Nachahmung muß daher gerechnet werden.

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