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(Brasilia)
Leonardo Boff wurde als Befreiungstheologe, marxistischer Theoretiker und Kirchenrebell bekannt.

Boff trat vor bald 30 Jahren aus dem Franziskanerorden aus und legte sein Priestertum ab. Als Laientheologe entwickelte er die marxistische Befreiungstheologie zur marxistischen Ökobefreiungstheologie weiter und entfernte sich systematisch von der Kirche und dem christlichen Glauben.

Heute tritt er im linken Spektrum als „Guru“ einer New Age-Naturreligion in Erscheinung. Als solcher interpretiert er auch die Coronavirus-Pandemie.

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Auf einem brasilianischen Meinungsportal A terra é redonda schrieb Boff den Beitrag „Die Ursprünge des Coronavirus“ und veröffentlichte dazu ein düsteres Bild.

Darin vertritt er die Meinung, daß die Pandemie eine „Vergeltung“ des Planeten sei, den der Ökomarxist wie James Lovelock, der Erfinder der Gaia-Hypothese, für ein Lebewesen hält, dem auch die Menschen angehören.

 

Laut Boff kann die Erde „fühlen, denken, lieben, verehren und sich sorgen“.

Das ist Heidentum in Reinform, und das in einer sehr primitiven Form.

 

Während Johannes Paul II. und der damalige Glaubenspräfekt Joseph Ratzinger, der nachmalige Papst Benedikt XVI., Boff für seine Positionen verurteilten, wurde er aber von Papst Franziskus rehabilitiert.

Die jüngsten Aussagen bestätigen, daß die Geste der Rehabilitierung ein Willkürakt war, denn das, was Boff glaubt, lehrt und fördert, kann dabei keine Rolle gespielt haben.

Seine Ausführungen über die „Vergeltungsmaßnahmen“ der „Mutter Erde“ gegen die Menschen endet Boff mit den Worten: „Auf daß die Kraft uns begleite“.

Eine christliche Sprache klingt anders.

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