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Auf den Punkt gebracht:

Es sollen die stillen Individualmessen im Petersdom gestrichen werden, Konzelebration und Gläubige werden Pflicht und die überlieferte Liturgie soll von der Bildfläche verschwinden.

„Privatmessen passen nicht zum heutigen Verständnis der Eucharistie.“ Genau das steckt dahinter. Nein, so steht es nicht in dem offiziellen römischen Papier, sondern in diversen Kommentaren während der letztjährigen Kirchenschließungen. Liturgiewissenschaftler warnten hierzulande vor liturgischen Rückfällen, das Gespenst der „Geistermesse“ wurde beschworen und Luthers Verdammung der „Winkelmesse“ geisterte sicher auch durch liturgiereformierte Gemüter, in deren Ideologie es nicht paßt, daß jede heilige Messe immer ein Akt Christi und der gesamten heiligen, katholischen und apostolischen Kirche ist, auch wenn keine Gläubigen physisch anwesend sind.

Ganz gezielt hat die Liturgiereform mit der Fixierung auf die Gemeindemesse und das „Gemeinschaftserlebnis“ die Schwerpunkte verändert. Von Opfermesse spricht man kaum noch. Und wer weiß, wie viele Priester überhaupt noch das tägliche Meßopfer als Höhepunkt ihres Tages auch ohne anwesende Gläubige zu deren Heil feiern, wenn sie gerade keine Gemeindemesse zelebrieren. Und die, die es wollen, sollen jetzt im Petersdom, im Zentrum der Christenheit, nicht mehr allein zelebrieren dürfen?

Was ist los in Rom? Sind Priester beim heiligen Meßopfer und die Sakralität und Schönheit der überlieferten Liturgie zu katholisch, zu fromm? Soll man Priester nicht mehr in der Öffentlichkeit alleine zelebrieren sehen? Versteckt man die alte Messe unten in den „Katakomben“, weil man fürchtet, daß Menschen sie kennen und lieben lernen könnten? Die Einteilung in oben und unten ist jedenfalls wirklich eine klare Ansage an die Tradition und von symbolischer Kraft. Nur noch unten soll die alte Messe zu vier festen Zeiten gefeiert werden dürfen.

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Quelle:

 

 

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