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Erzbischof Gómez, der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, sieht eine doppelte Polarisierung:

  • Einerseits die Herausbildung von Eliten, die sich kaum mehr mit ihren Ländern und Traditionen verbunden fühlen, auch nicht mit der Religion,

  • und neue soziale Bewegungen, die über Exklusion und Diskriminierungsdiskurs sich zum Opfer machen und andere Gruppen angreifen.

(Washington)

Derzeit sind viele Blicke auf José Hector Gómez, Erzbischof von Los Angeles und Vorsitzender der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten gerichtet. Er gehört zum Kreis der kirchlichen Hierarchen, denen Santa Marta die Kardinalswürde vorenthält. Papst Franziskus verschenkt seine Gunst nach einer peniblen Sympathieskala. In neun Tagen beginnt die Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz und wird, so der derzeitige Stand, im Tauziehen mit Rom ihre Niederlage offenkundig machen. Vor wenigen Tagen hielt Erzbischof Gómez eine bemerkenswerte Ansprache zu einem anderen Phänomen, das von den USA ausgehend auch Europa erfaßt hat. Die sogenannte Woke-Bewegung.

Am 4. November wandte sich Erzbischof Gómez in einer bemerkenswerten Videobotschaft an die Teilnehmer der Tagung „Católicos y Vida Pública“ (Katholiken und öffentliches Leben) in Madrid. Der Erzbischof äußerte „Überlegungen zur Kirche und zu den neuen Religionen in den USA“.

Die Washington Post berichtete auffallend negativ darüber und attackierte den Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz. Nach der New York Times ist die Washington Post traditionell die wichtigste Tageszeitung des linksliberalen Establishments. Seit 2013 befindet sie sich im Besitz von Amazon-Eigner Jeff Bezos. Ein Grund mehr, den „Überlegungen“ von Erzbischof Gómez, Aufmerksamkeit zu schenken.

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