Das Leipziger Calmus Ensemble wird weithin gerühmt für seine kultivierte Stimmkunst und seine geistreichen Programme.
In "Prayer" widmet sich das preisgekrönte Quintett der innigsten Zwiesprache des Menschen mit Gott: dem Beten.
In Werken von vier Komponisten aus vier Epochen der Musikgeschichte –
Palestrina (1525-1594, Renaissance),
Schütz (1585-1672, Barock),
Rheinberger (1839-1901, Romantik) und
Tavener (1944-2013, Moderne)
– bringen sie ganz unterschiedliche musikalische Gebete zum Klingen.
So entsteht ein »spiritueller Diskurs«, in dem Unterschiede, vor allem aber Gemeinsamkeiten des Betens über alle Jahrhundert-, Konfessions- und Ländergrenzen hinweg erfahrbar werden.