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"Nicht bemitleiden, nicht auslachen, nicht verabscheuen, sondern verstehen!"- so lautet das Credo dieser außergewöhnlichen Studie unter der Leitung Pierre Bourdieus.

Dieses umfassende soziologische Meisterwerk liegt nun erstmals als gekürzte Studienausgabe vor. Menschen, die sonst weder zu Wort kommen noch gehört werden, berichten über ihr alltägliches Leben, ihre Hoffnungen und Frustrationen, Verletzungen und Leiden.

In ihrer Zusammenschau ergeben diese Lebens- und Gesellschaftsbilder ein schonungsloses Röntgenbild der gegenwärtigen Gesellschaft, geprägt von zunehmendem Konkurrenzdruck, struktureller Massenarbeitslosigkeit, Sozialabbau, gesellschaftlicher Marginalisierung immer breiterer Bevölkerungsgruppen.

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Quelle:

 

Kurzrezensionen:

 

JoGi1252

4. Oktober 2018

Endlich einmal ein Buch, das mir gut gefällt. Buchdeckel vorn und hinten, dazu jede Menge Text, was will man mehr.

 

Robert Scholz

9. November 2005

Das Buch besteht sowohl aus dem Abdruck von qualitativen Interviews mit "kleinen Leuten" als auch einer Reihe von reflektierenden Aufsätzen über den Gegenstand.

Die SoziologInnen um Bourdieu haben die Menschen nicht mit Fragebögen traktiert, sondern lassen sie ausführlich zu Wort kommen - so wie sie eben reden.


Wer sich über die Gründe der Unruhen in Frankreich im November 2005 informieren will, der muss dieses Werk lesen.

Für mich ein Höhepunkt und trotz des Erscheinungsjahres 1993 von hoher Aktualität der Aufsatz von Bourdieu über "Die Abdankung des Staates".

Großartig in der Sprache und ohne sich von neoliberalen Denkverboten beirren zu lassen.

 

 

Siehe dazu auch:

YouTube-Recherche - Pierre Bourdieu deutsch

 

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