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Freitag, 15.03.2019, 18:00

Die Arbeitnehmer in Deutschland sind der Lastesel des Staates. Sie zahlen hohe Steuern, steigende Mieten und fürchten um Rente und Job in der digitalen Zukunft.

Das Fundament der Mittelschicht zeigt tiefe Risse

Als VW-Chef Herbert Diess am Dienstag in Wolfsburg die neuen Gewinnzahlen präsentierte, freuten sich nicht nur die Aktionäre. Auch der Chef selbst konnte mit seinem Jahresgehalt von 8,5 Millionen Euro zu den Spitzenverdienern des Dax aufrücken – trotz Diesel-Skandal und Tausender enttäuschter Kunden. Dem Volkswagen-CEO reichten 2018 rund drei Tage, um so viel zu verdienen wie ein normaler VW-Mitarbeiter in einem Jahr. Damit liegt Diess im Trend. Die Dax-Vorstände erhalten heute zehnmal mehr Geld als noch vor 30 Jahren.

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An den normalen Arbeitern und Angestellten hingegen ist diese Entwicklung spurlos vorbeigegangen; oft genug wird auch noch auf ihrem Rücken gespart. Trotz guter Gewinne will VW beispielsweise in den nächsten Jahren bis zu 7000 Stellen abbauen.

Während die Gehälter der Top-Manager förmlich explodieren, sind die Realeinkommen der Arbeitnehmer in den vergangenen 30 Jahren nur sehr moderat gestiegen.

Jahrelang mussten die Durchschnittsverdiener in Deutschland sogar Stagnation oder Reallohnverluste verkraften.

Ähnlich mau sieht es bei den Sparguthaben und Lebensversicherungen der Mittelschicht aus.

Die lange Phase der Niedrigzinsen hat tiefe Spuren in den Bilanzen der Assekuranzen hinterlassen. Wer zusätzlich für das Alter vorgesorgt hat, kann nur in wenigen Fällen mit der vollen Auszahlung der in Aussicht gestellten Leistung rechnen.

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