Quelle:

 

Siehe dazu folgenden Kommentar:

@franksteiner1275

Das ist sicher komplett AI generiert.

Die Darstellung stimmt im Kern aber zahlreiche Details und Ausschmückungen sind pure Phantasie, frei erfunden und schlicht falsch.
Neben harmlosen Fehlern gibt es auffallend häufig frei erfundene Unwahrheiten die das Genie Bach in ein schlechtes Bild rücken und diskreditieren (sollen).

Das ist bösartig und ganz übel.
Im Verlauf des Videos wird das schlimmer.

 

Eine Auswahl der Fehler, es sind noch deutlich mehr:

... Dass "Bache" in der eigenen Verwandtschaft geheiratet haben war die absolute Ausnahme. Bachs erste Frau Maria Barbara war nicht eine Cousine 1. Grades sondern eine entferntere Cousine .

... "Bach neigte dem Pietismus zu." Bachs Werke haben teilweise pietistische Züge (z. B. Matthäus-Passion), sein Glauben war aber soweit bekannt streng lutherisch-orthodox

... in Weimar komponierte Bach nicht "eine Kantate jede Woche" (das war erst später im Leipzig), sondern ab März 1714 bis Ende 1716 eine jeden Monat

... Bach wurde in Weimar auf einer "Landrichterstube" 4 Wochen inhaftiert, sicher ein Freiheitsentzug, aber nicht im Kerker bei Wasser und Brot

... Dass sein Dienstherr Fürst Leopold von Anhalt-Köthen auch komponierte, ist nicht bekannt

... Maria Barbara sang nicht bei Hofkonzerten, das war Anna Magdalena

... die übliche Zeit, nach der Wiederverheiratung möglich war, betrug sechs Monate. Bachs Vater hatte nach ca. 6 Monaten wieder geheiratet. Bachs Wiederverheiratung nach ca. 1.5 Jahren war völlig in Ordnung, sie galt also nicht als "unanständig" .

.. Anna Magdalena verdiente als Sängerin in Köthen nicht 80 sondern 200 Taler im Jahr, halb so viel wie Bach als Kapellmeister

... dass sich Bach und seine Frau sich für den behinderten Gottfried Heinrich schämten, ist frei erfunden

... Anna Magdalena: "Ihre Lieder wurden trauriger, ihre Lieder leiser..." ist frei erfunden.

... Auch frei erfunden: "Während seine Frau im Kinderbett schrie, schrieb er Kantaten".

... Bach musste vertragsgemäß in Leipzig nicht wöchentlich eine Kantate komponieren, sondern eine aufführen. Er hätte also auch andere Kantaten aufführen können. Das Komponieren machte er aus eigenem Antrieb

... Er bewarb sich in Leipzig erst nach Telemanns Absage

... Er musste nicht in vier Kirchen in Leipzig dirigieren, sondern nur in den beiden Hauptkirchen, und das wechselweise. Alles weitere konnte er delegieren

... Bachs Festgehalt in Leipzig war ca. 100 Taler, das meiste waren aber Zusatzeinkünfte. Er selbst hat sein Gesamtgehalt mit 700 Talern angegeben. Das war deutlich mehr als in Köthen.

... in Leipzig lebten nicht 10 Kinder gleichzeitig in der Wohnung, es waren bis zu 7. Sie wurden bis 1742 geboren, immer wieder starben welche.. Die drei ältesten Söhne zogen in den 1730er Jahren aus.

... Frei erfunden: "Die (Thomas-)Schule lag neben einem Schlachthof." Das Haus roch also nicht nach Verwesung.

... Frei erfunden: Der Stadtrat kam nicht zu Bachs Beerdigung.

... Bach wurde nicht wie ein Bettler begraben. Ein Grabstein war damals die Ausnahme. Im Gegenteil hat er seiner Position gemäß ein großes Begräbnis bekommen. Unter anderem waren die gesamte Schule und alle Lehrer anwesend. Es wurde sicher eine Begräbnismusik aufgeführt.

... Nach Bachs Tod bekam Anna Magdalene als Kantorenwitwe Unterstützung von der Stadt und der Universität. Es gab auch ein Legat. Durch Notenverkauf hatte sie weitere Einnahmen. Sie lebte nicht in großem Wohlstand aber auch nicht in bitterer Armut.

... Die Erbteilung wurde unter Aufsicht durchgeführt. Anna Magdalena und die Kinder bekamen die ihnen zustehenden Anteile.

... "der zu Lebzeiten als mittelmäßig galt" Er galt schon zu Lebzeiten als der größte Orgelvirtuose, war als solcher hochgeschätzt und geachtet. Von weit her kamen Musiker nach Leipzig, um ihn kennenzulernen. Am Dresdner Hof muss man ihn auch geschätzt haben, sonst hätte ihn der Kurfürst nicht zum Hofkomponisten ernannt.

Seine Werke galten nicht als "mittelmäßig" sondern als zu kompliziert und nicht leicht genug.

 

Siehe dazu auch:

 Vorsicht - womöglich KI-generiert