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Ein Warnhinweis vorweg: Wenn Sie glauben, nur der sei ein guter Klimaskeptiker, der den Treibhauseffekt zu widerlegen trachtet, könnte der nachfolgende Artikel bei Ihnen zu schweren Beeinträchtigungen bis hin zur Schnappatmung führen.

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Die Klimadebatte

Man kann nicht nur, man wird sogar zwingend eine Menge falsch machen, wenn man versucht, den Treibhauseffekt zu bestreiten. Trotzdem versuchen dies immer wieder viele Klimaskeptiker. Weil sie dem irrigen Glauben verfallen sind, der Treibhauseffekt begründe die Klimaschutzideologie und um diese loszuwerden, müsse man ihn daher widerlegen. Aber damit erweisen sie ihrer Sache einen Bärendienst. Denn man büßt jede Glaubwürdigkeit ein, wenn man gegen und nicht mit der Physik argumentiert.

Es ist berechenbar, wie sich die  Temperatur der bodennahen Luftschichten in Abhängigkeit von der Dichte der Treibhausgase in der Atmosphäre entwickelt. Jede Verdoppelung der Kohlendioxid-Konzentration führt beispielsweise zu einem Anstieg von nur einem Grad. Auch nach 200 Jahren industrieller Revolution hat die Menschheit diese Größenordnung noch lange nicht geschafft, die Kohlendioxid-Konzentration ist lediglich von 280 ppm auf knapp über 400 ppm gestiegen. Die Mengen an Kohle, Erdöl und Erdgas, die noch zu verbrennen wären, um in wirklich riskant erscheinende Größenordnungen vorzustoßen, liegen außerhalb unserer Möglichkeiten.

Um von einer geringen, anthropogen induzierten Erwärmung zu einer Klimakatastrophe zu gelangen, sind zahlreiche zusätzliche Annahmen erforderlich. Große Teile der staatlich finanzierten Klimaforschung beschäftigen sich seit Jahrzehnten damit, über solche zu spekulieren und sie durch mehr oder weniger phantasievolle Rechenübungen zu belegen. Das Spektrum der Ideen reicht von hypothetischen Verstärkungseffekten, mit denen das Klimasystem auf eine anfänglich schwache Erwärmung reagiert, bis hin zur Vermutung, das Ausmaß der möglichen Veränderungen könne die Anpassungsfähigkeit des Menschen und der Biosphäre überschreiten. Die Klimakatastrophe würde zudem nur eintreten, wenn die negativen Folgen eines Klimawandels seine positiven bei weitem überstiegen.

Und Klimaschutz ergibt nur dann wirklich Sinn, wenn es keine natürlichen, vom Menschen nicht kontrollierbare Faktoren gibt, die auf den gleichen Zeitskalen dieselben Wirkungen zeigen wie eine Erhöhung der Treibhausgaskonzentration. Es gilt, solche Hypothesen zu hinterfragen und kritisch zu beleuchten.

Den Treibhauseffekt zu bezweifeln, stärkt hingegen die Argumentation der „Klimaschützer“, weil man ihnen hinsichtlich der perfiden Gleichsetzung von Treibhauseffekt und Klimakatastrophe implizit zustimmt.

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