Vera Lengsfeld

  1. Von Dipl. Physiker Dr. Werner Huber, 8.6.26, wernerhuber.consult@t-online.de Für den geplanten 300 Gigawatt-Mega-Windpark in der Nordsee schien den beteiligten Ländern kein Superlativ zu hoch: die Nordsee werde zum „Energie-Powerhouse“, zum „grünen Kraftwerk Europas“, zum „größten Energie-Hub der Welt“. So tönte es bombastisch zuletzt beim Nordsee-Gipfel Ende Januar dieses Jahres in Hamburg. Dann aber, Ende Mai, … „Die Windkraft wankt. Und mit ihr die Energiewende“weiterlesen
  2. Von Philipp Lengsfeld In dieser Woche gibt es im Spiegel einen für mich unsäglichen Text: „Im Blauland“ von Jochen-Martin Gutsch. Journalist Gutsch und ich sind Ost-Berliner eines Schuljahrgangs (Mitte 71-72) und uns schon mal begegnet (siehe Transparenzhinweis am Ende des Textes). Dieser offene Leserbrief ist der Versuch meine Verärgerung über den Text zu verarbeiten: Und … „Die Hauptstadtpresse denunziert ihr Volk (und seine Vertreter) – ein offener Wutleserbrief an Martin-Jochen Gutsch, Spiegel“weiterlesen
  3. Von Peter Schewe In Regensburg fordern die Angehörigen des vor acht Jahren in Hanau erschossenen Fatih Saracoglu, einen Platz nach ihm zu benennen. Sie liegen damit voll im Trend der Zeit, Opfern rassistischer Gewalt zu gedenken. Die Anwohner wird‘s freuen, wenn sie ihre neue Anschrift schreiben oder am Telefon buchstabieren müssen. Wie sinnvoll ist es, … „Straßennamen“weiterlesen
  4. Teil 2. Von Shoumojit Banerjee Schottische Aufklärung David Hume (1711–1776) Montesquieus Schüler und die schottische Aufklärung brachten diese Art ‚philosophischer Geschichte‘ zu vollendetem Ausdruck. David Humes Geschichte Englands – veröffentlicht zwischen 1754 und 1762 – zeigte, dass Historiografie philosophische Einsicht mit literarischer Eleganz verbinden konnte – was auch Gibbons eigene Prosa später tiefgreifend prägen sollte. … „Gibbon und die ewige Krise Roms“weiterlesen
  5. Teil 1. Von Shoumojit Banerjee 250 Jahre nach seiner Veröffentlichung bleibt Edward Gibbons Verfall und Untergang des Römischen Reiches die maßgebliche Abhandlung über die Vergänglichkeit von Zivilisationen. In den 1980er Jahren versuchte der deutsche Historiker Alexander Demandt, alle jemals vorgebrachten Erklärungen für den Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 n. Chr. zu katalogisieren. In … „Gibbon und die ewige Krise Roms“weiterlesen
  6. Die UN hat gewählt und Deutschland eine kräftige Klatsche verpasst, indem sie seine Bewerbung um einen nicht ständigen Sitz im Sicherheitsrat krachend scheitern ließ. Die Pointe des Vorgangs war, dass Annalena Baerbock das Abstimmungsergebnis verkünden und den anschließenden Jubel über sich ergehen lassen musste. Ob ihr klar war, dass es auch eine Reaktion auf ihre … „Deutschland ist moralisch bankrott“weiterlesen
  7. Heute, am 3. Juni, wird die Schriftstellerin Monika Maron 85 Jahre alt. Für mich ist sie neben Cora Stephan die wichtigste Autorin unseres Landes, die Grand Dame der Gegenwartsliteratur. Zum Geburtstag hat sie sich die Veröffentlichung ihrer Tagebücher von 1980–2021 geschenkt. Sie wollte sie nie herausgeben, hat sich aber zum Glück eines Besseren besonnen. Vor … „Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig“weiterlesen
  8. Von Sondershausen und seiner besonderen Musiktradition war in diesem Blog schon häufiger die Rede. Die Stadt beherbergt nicht nur mit dem um 1600 gegründeten Lohorchester eines der ältesten Berufsorchester Deutschlands, hier ließ Fürst Friedrich Carl I. ab 1806 die Allgemeinheit an öffentlichen, kostenfreien Konzerten teilnehmen. Diese Loh-Konzerte, benannt nach dem Aufführungsort, gehörten zu den ersten … „Warum Musik lebenswichtig ist – besonders in Zeiten wie diesen“weiterlesen
  9. Von Ekatherina Quehl „Die GenZ sei die erste Generation der modernen Geschichte, deren kognitive Fähigkeiten hinter ihrer Vorgängergeneration zurückfielen“ – mit dieser Warnung stellte der Neurowissenschaftler und Bildungsexperte Jared Horvath die Ergebnisse neuer internationaler Studien bei einer Anhörung im US-Senat vor. „Lese- und Schreibfähigkeiten, Rechenfertigkeiten, Aufmerksamkeit und das abstrakte Denkvermögen haben trotz steigender Schulbesuchsquoten abgenommen“, … „Nächster Halt: „Idiocracy“?“weiterlesen
  10. Von Ekaterina Quehl Es war nicht nur ein sprachlicher Ausrutscher der Tagesschau. Der Begriff „Nicht-Migranten“ scheint längst etabliert zu sein. Warum gilt eigene Identität in rotlinksgrünen Milieus als etwas Verwerfliches oder ausländerfeindlich? Ein Erklärungsversuch. Nachdem die Tagesschau Deutsche als „Nicht-Migranten“ bezeichnet hatte, habe ich auf X auf meinen Post: „Also ich bin Russin, die sehr … „„Nicht-Migranten“ aus der Perspektive einer Migrantin“weiterlesen