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Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

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Das Ziel der Begrenzung der Temperaturerhöhung auf 1.5 Grad ist auch von den Politikern und ihren Hintermännern überhaupt gar nicht gewollt. Vielmehr zeichnet sich am Horizont ein faszinierendes neues Geschäftsmodell ab, das Börse und Realwirtschaft in ungeahnter Weise stimulieren wird.

Die Rede ist vom Geoengineering. 

Oliver Geden von der proamerikanischen Denkfabrik Stiftung Wissenschaft und Politik,

die die Bundesregierung „berät“, hat in einem Denkpapier klar gesagt, dass das Ziel einer Reduzierung von Treibhausgasen für eine Begrenzung auf das 2-Grad-Erwärmungslevel nicht realistisch sei: „Da ein als unerreichbar geltendes Ziel politisch aber weder eine positive Symbol- noch eine produktive Steuerungsfunktion erfüllen kann, wird das zentrale Ziel der internationalen Klimapolitik unweigerlich modifiziert werden müssen.“ (3)

Dass die Agenda mit den 2 Grad gar nicht wirklich angesteuert wird, war also schon im Jahre 2012 für die Hintergrund-Strategen völlig klar.

Jetzt erzählt man uns sogar etwas von 1.5 Grad Begrenzung der Erderwärmung. Wobei von vornherein klar sein sollte, dass es sich bei diesen Zahlen lediglich um einen Annäherungswert handelt, um nicht-lineare Prozesse überhaupt den Menschen draußen im Lande darstellbar machen zu können.

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Aber nicht nur der Amazonas brennt. Fast sämtliche großen Waldgebiete der Südhalbkugel stehen gleichzeitig in Flammen: Kongo, Angola, Indonesien, um nur ein paar Namen zu nennen.

Die wenigsten dieser Brände haben eine natürliche Ursache.

Dazu brennen auch noch zu allem Überfluss die borealen Wälder in Sibirien.

Es wird so viel Kohlendioxid freigesetzt wie noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit.

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Weltweit betrachtet heißt das: es gibt heute weniger Begrenzungen der Umweltzerstörung als vor dreißig Jahren. Der Vormarsch des Marktradikalismus geht einher mit einer synchron zunehmenden Umweltzerstörung.

Das hat Naomi Klein in ihrem Buch „Die Entscheidung: Kapitalismus versus Klima“ ausführlich dargelegt.

Schlussfolgerung: es WIRD keine Einhaltung irgendeines wieviel auch immer Grad-Zieles geben! Schminkt es Euch ab! Stattdessen wird bereits seit 1992 darüber nachgedacht, was zu tun ist, wenn das 2 Grad-Ziel nicht eingehalten werden kann. Ein Denkpapier, das von den Spitzen der US-Wissenschaft gemeinsam mit Konzernmanagern von Auto- und Mineralölkonzernen erstellt wurde (4), diskutiert die Optionen einer Art von Palliativmedizin für das sterbende Klima.

Offensichtlich in der Tradition der Eugenik stehend, wird zunächst einmal eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums angedacht. Das Volk ist also wieder einmal schuld.

Da diese Option aber wohl politisch nicht opportun ist, muss das Problem technisch angegangen werden.

Hierbei beeindruckt die Meisterdenker vor allem die Abkühlung der Erdatmosphäre um ein halbes Grad nach dem Ausbruch des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen im Jahre 1991.

Die vom Vulkan ausgebrachten Partikel hatten das Sonnenlicht abgehalten.

Also, so die Vordenker,

  • könnte man ja auch Staubpartikel künstlich in die Stratosphäre ausbringen.

  • Andere Möglichkeit wäre, den Ozean zu düngen.

  • Man könnte auch in weiter Entfernung von der Erde Reflektoren positionieren, die Sonnenlicht zur Sonne zurückschicken.

Stellen wir uns doch mal vor, wieviel Geld mit diesen und anderen vorgeschlagenen Maßnahmen zu verdienen wäre!

Dieselben Leute, die mit ihrem Fossildreck gerade die Atmosphäre vergrützt haben, wollen jetzt schon wieder noch mehr Geld mit der Abmilderung der Folgen ihrer Zerstörung verdienen. Da muss man erst drauf kommen.

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Die Politiker werden fortwährend mit immer neuen Vorschlägen zum Geoengineering bedrängt, und sie stehen konzept- und ideenlos vor diesem Tsunami der Wettermanipulationsmafia, die weltweit exzellent vernetzt ist und vor Geldmitteln nur so explodiert. Ich bin den tapferen SPD-Abgeordneten dankbar, dass sie wenigstens in pianissimo die Zumutung, die da auf uns zurollt, ein wenig hinterfragen.

Das war allerdings auch bereits im Jahre 2012. Heute sind die Karten für die zukünftigen Profiteure der Palliativmedizin für das sterbende Weltklima schon wesentlich besser gemischt als vor sieben Jahren. Immer noch wissen Sie, liebe Leser, so gut wie nichts von Geoengineering. Und was Sie hören und lesen, stammt in den meisten Fällen auch noch aus der Desinformationsabteilung der texanischen Koch-Brüder, die mit der Vermarktung von Öl reich geworden sind, und die schon lange dabei sind, das politisch-ideologische Umfeld günstiger zu gestalten für ihre Investitionen. Donald Trump steht diesen Leuten sehr nahe, und auch dessen politischer Ziehsohn Jair Bolsonaro.

Wenn man also weiß, dass sowieso kein Politiker wirklich noch an das 2 oder 1.5-Grad-Ziel bei der Erderwärmung glaubt, und die Palliativ-Medizin in Form des hochprofitablen Geoengineerings bereits weltweit gut vernetzt in den Startlöchern hockt, und nur noch auf den großen Schockschuss wartet,

der eine völlig überraschte Weltöffentlichkeit mit der Nachricht überrascht: 

„Hilfe! Wir verbrennen! Jetzt hilft nur noch: Sonne abdimmen!“:

welche Rolle spielt hier das gleichzeitige Abbrennen aller großen Wälder in dieser Schmierentragödie?

Dialektischer Besinnungsaufsatz. Sechs Schulstunden

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Quelle:

 

 

 

 

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