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Verfügbar vom 25/03/2020 bis 22/06/2020

Anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Hölderlin im März 2020 erzählt die Doku die Geschichte einer künstlerischen Radikalisierung.

Auf der Grundlage historischer und autobiografischer Quellen verfolgt der Film die Entstehung eines bahnbrechenden poetischen Werkes und rekonstruiert den Lebensweg eines jungen Dichters, der an die Grenze von Literatur vordringt.

Am 11. September 1806 wird der Dichter Friedrich Hölderlin gewaltsam von seinem damaligen Wohnort Bad Homburg abtransportiert, nach Tübingen gebracht und in der psychiatrischen Abteilung einer Klinik interniert.

Genau 231 Tage wird er dort verbringen, nach damaligen, drastischen Methoden „therapiert“ und schließlich als unheilbarer Fall der Familie eines Tübinger Schreiners zur Pflege übergeben.

36 Jahre lebt der Dichter in einem Turmzimmer des Hauses, bis zu seinem Lebensende. Die Umstände seiner gewaltsamen „Inhaftierung“ geben der Nachwelt bis heute Fragen auf.

Anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Hölderlin im März 2020 erzählt „Friedrich Hölderlin - Dichter sein. Unbedingt!“ die Geschichte einer künstlerischen Radikalisierung.

Die Dokumentation montiert Spielszenen und dokumentarische Aufnahmen von Originalschauplätzen und Landschaften in Deutschland und Frankreich mit den Ermittlungen namhafter Experten.

Auf der Grundlage historischer und autobiografischer Quellen verfolgt die Dokumentation die Entstehungsgeschichte eines bahnbrechenden poetischen Werkes.

Entlang der zentralen Lebensstationen und vor dem Hintergrund elementarer historischer Umwälzungen rekonstruiert er den kompromisslosen Lebensweg eines talentierten, hochgebildeten, sensiblen jungen Mannes, der in seiner Sprache an die äußerste Grenze von Literatur vordringt.

Seinen Zeitgenossen blieb Hölderlins Dichtung unverständlich.

Heute zählt er zu den weltweit bekanntesten und meistübersetzten deutschen Lyrikern.

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