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Der populäre französische Philosoph Michel Onfray ist seit Jahren mit einem areligiösen Alternativprogramm unterwegs. In Caen gründete er eine Art „Universität für alle“, die „Université Populaire“, in der er eine hedonistische Philosophie als Lösungsweg verkündet.

Atheismus sieht er als große Befreiungsbewegung. Sind seine Thesen überzeugend ?

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Quelle:

Vielmehr sind seine Thesen Reaktion. Reaktion auf eine Enttäuschung vom Christentum, dessen Heilsgeschichte er nicht mehr glaubt.

Er gibt konsequenterweise zu, dass es in seinem Konzept kein ewiges Heil, keine letzte Gerechtigkeit und keinen letzten Seelenfrieden geben kann.

Wie bei Nietzsche hat der Gottestod immer eine Dunkelheit, die es auszuhalten und zu akzeptieren gilt, will man im Atheismus sein Glück finden.

Für Onfray gibt es nur einen guten Weg: den des Hedonismus.

Und damit bleibt Onfray in der Absurdität gefangen, denn in seiner naturalistischen Welt der blinden Materie gibt es keine Gerechtigkeit und keine Hoffnung.

Pour rendre justice à Michel Onfray et pour diffuser un documentaire très clair et pédagogique de la proposition de Michel Onfray sur une conception très intéressante de la vie.

Ce documentaire a été proposé sur la toile avec une association de noms qui ne met pas du tout en avant les idées de michel Onfray.


Siehe dazu auch:

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Von Thorsten Paprotny

„Macht, was ihr wollt, ich bleibe katholisch“ – diesen Ausspruch eines westfälischen Bauern, der von Theologie nichts verstanden, aber doch alles Wesentliche gewusst haben könnte, zitierte der deutsche Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer.

Er hatte dem einfachen Landmann skizziert, dass mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil auch ein liturgischer Experimentalismus Einzug halten würde.

Der Bauer konnte das nicht verstehen, der Kanzler auch nicht.

Adenauer hätte auch die weltlichen Verheißungen, die bunten Ideen und den kreativen Eigensinn des „Synodalen Wegs“ treffend einzuschätzen gewusst.

Er beobachtete – so wachsam wie skeptisch – die Vorbereitungen für das Zweite Vatikanische Konzil und bezeugte dessen medial prachtvoll inszenierte Wirklichkeit.

Zugleich bemerkte er, „wenn das feste Gefüge Roms einmal in Bewegung gerate“, sei unabsehbar, was geschehen würde.
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Buchbesprechung von „Konrad Adenauer. Der Katholik und sein Europa“
von Dorothea und Wolfgang Koch. Gastbeitrag von Hans Jakob Bürger

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Zum Schluss soll Konrad Adenauer selbst zu Wort kommen.

Bei einer Rede am 15. März 1964 in Hannover sagte er zu seinen Parteigenossen
- und redet damit seinen heutigen Parteifreunden ins Gewissen:

„Diese [christlich-humanistische] Weltanschauung über Freiheit und Würde des Menschen hat sich im Laufe der Jahrhunderte auf christlichem Boden entwickelt; sie ist gemeinsames Gut der beiden christlichen Konfessionen. Unsere Partei [...] steht fest und unverbrüchlich auf dem Boden dieser, der christlichen Weltanschauung, dass es für den Menschen Normen gibt, die aus dem Wesen und Sein Gottes selber fließen und daher unverbrüchlich sind und nicht angetastet werden dürfen.

Wenn man das Bestehen solcher Normen nicht anerkennt, dann gleitet ein Volk abwärts in Diktatur und Gewalt.“ (119)

kath.net-Buchtipp
Konrad Adenauer. Der Katholik und sein Europa
Von Dorothea Koch; Wolfgang Koch
Taschenbuch, 296 Seiten
2015 Fe-Medienverlag
ISBN 978-3-86357-129-0
Preis 10.30 EUR

 

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